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Pulheimer Bach

Pulheim/Bergheim: Pulheimer Bach - Renaturierung - vorher und nachher

Durch die Kooperation mit der Universität zu Köln, Geographisches Institut, wurde es möglich, dass der renaturierte Bachabschnitt in Bergheim Glessen, zwischen Ortsrand Glessen und Ortsrand Pulheim-Sinthern gescant werden konnte. Die Bearbeitung hatte Diplom Geograph Dirk Hoffmeister vom Geographischen Institut gemacht. Im Vorfeld des neuen Renaturierungsprojektes zwischen Sinthern und Geyen (2013) ein interessantes Dokument.

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Bild 1 zeigt die Situation vor der Renaturierung. Der Bach verlief noch links, in Beton gefesselt, unter dem Gehölzstreifen. Die Bachaue in Taltiefe wurde ackerbaulich genutzt.

Bild 2 zeigt die Karte als Gelände-Scan nach der Renaturierung. Sehr schön zu sehen die Gewässeraufweitung und wie sich der Bach in Mäanderbögen wieder in Taltiefe durch die Bachaue schlängelt. Auch nachzuvollziehen ist, dass diese Bachaue bei Hochwasser erhebliche Mengen Bachwasser aufnehmen kann. Horst Engel: "Überschlägig gewonnener Hochwasserschutz mit rund 10.000 Kubikmeter Bachwasser, zusätzlicher Hochwasserschutz für Sinthern und alles ohne Mehrkosten."
(05.12.2012)


Erneut Pflanzenfrevel in Pulheim, Verlängerung Elchweg

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Unbekannte Täter haben am Wochenende die mit viel Mühe gepflanzten Obstbäume am Hochwasserrückhaltebecken Bendacker" heimgesucht: Von 2 Bäumen haben sie die stützenden Baumpfähle entfernt und in einem Lagerfeuer, am dortigen Bahnübergang der Betriebsbahn, verfeuert. Einen neuen Obstbaum haben sie die Krone abgebrochen.

Verbandsvorsteher Horst Engel: "Es ist einfach unglaublich was sich heute solche Leute erlauben!"
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Pulheim: Pletschmühle putzt sich raus

Die Pletschmühle, eine ehemalige Wassermühle am Pulheimer Bach, heute ein Pferdehof, strahlt in der Frühjahrssonne.

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Schaut man genau hin, dann sieht man, dass der dunkle und hässliche Lattenzaun, der den Blick auf das erste Gebäude verstellte, durch einen freundlichen und lichten Zaun ersetzt wurde. Er gibt den Blick auf den ersten Pferdestall frei und die Padockfläche davor; historisch war das früher der Mistplatz. Vor der Pletschmühle wird der Pulheimer Bach je in einen Arm für die Kleine Laache und für die Große Laache aufgeteilt. Dabei hat die Wassermenge für das Naturschutzgebiet Große Laache stets Vorrang.

Von der Pletschmühle hat man einen ausgezeichneten Blick auf den ehemaligen Rheinbogen. Deshalb wird der Bereich "am alten Rhein" genannt.


Bachaue Geyen vermessen

Nach Vermessung konnten im Oktober die Arbeiten zur Errichtung eines "Peilzaunes" abgeschlossen werden.

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Die Zaunpfosten wurden so platziert, dass sie ca. 50 cm auf Bachverbandsgelände stehen. So können Mitarbeiter des Verbandes auch von außen an die Bachaue heran, ohne das Feld des Landwirtes betreten zu müssen. Der Landwirt kann seinerseits jetzt bei der Feldbestellung genau peilen, wo seine Ackergrenze verläuft. Die "gewonnene" Fläche wird begrünt.

Übrigens: Die Pfosten wurden aus einem Holzeinschlag des Forstamtes, im Bereich der Glessener Höhe, gewonnen und zugerichtet, so dass für den Verband keine Kosten entstanden sind.


Oktobersonne am Pulheimer Bach

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Die 2008 eingeweihte Bachaue zwischen B 59 N und Geyen/Junkerburg ist auch im Herbst interessant. Wer genaue hinschaut, sieht zum Beispiel die Bachbunge, wie sie sich über dem glasklaren Wasser der noch warmen Herbstsonne entgegenstreckt.

Sie tankt Kraft für das nächste Frühjahr, wo sie dann mit vielen kleinen blauen Blüten das Auge der Spaziergänger erfreut. Die Bachbunge zählt zu den Ehrenpreisarten.

Sie fällt durch ihre breit-elliptischen bis fast runden, kurz gestielten Blätter auf. Diese werden in manchen Gegenden als Salat gegessen.


Pulheim/Bergheim Rhein-Erft-Kreis:
Pulheimer Bach auf der Bach Didacta2010


Als Teilprojekt "Wasserachse Pulheimer Bach" der Regionale2010 wird das Fließgewässer soweit möglich renaturiert. Die Maßnahme wird begleitet durch die Gestaltung eines Erlebnispfades. Die rund 30 Erzählstationen des Erlebnispfades bieten eine Vielfalt von Themen an, die im außerschulischen Unterricht behandelt werden können. Zusätzlich werden mit Stegen und Trittsteinen ausgestattete Lernstandorte eingerichtet, die eine aktive und dennoch schonende Auseinandersetzung mit dem Wasser erlauben. Mehrere Schulen haben die neuen Möglichkeiten an den renaturierten Bachabschnitten bereits für die Unterrichtsgestaltung genutzt. Der Vortrag vermittelt einen Eindruck von den Erlebnismöglichkeiten am Bach und stellt erste Unterrichtsergebnisse vor. Kurz wird darauf eingegangen, dass der Bach auch für außeruniversitäre Forschung und Lehre bestens geeignet ist.


Pulheim: Waldohreulen am Pulheimer Bach

Die Homepage des Pulheimer Bachverbandes (www.bachverband.de) lädt Bürgerinnen und Bürger ein interessante Fotos, die sie zum Beispiel beim Spaziergang am Bach gemacht haben, an den Bachverband zu mailen: info@bachverband.de)

Rainer Kittelmann, der regelmäßig am Bach spazieren geht und fotografiert, konnte jetzt im Bereich Pulheim, Elchweg, am Hochwasserrückhaltebecken, das die Ortslage Pulheim mit seinem Rückhaltevolumen von 28.000 m³ vor Hochwasser schützt, eine Waldohreule fotografieren.

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Sie ist etwa 30 – 37 cm groß und an ihren langen, aufrichtbaren Federohren zu erkennen. Waldohreulen brüten an Waldrändern, sowie in größeren Parks oder Friedhöfen – meist in alten Krähen- oder Elsternestern und leben hauptsächlich von Feldmäusen.

Im Winter bilden sie Schlafplatzgesellschaften - oft von 20 bis 30 Vögeln.



Pulheim: Regenklärbecken im Bau

Mit einem Regenklärbecken wird in Zukunft verhindert, dass Oberflächenwasser aus dem Industriegebiet direkt in den Pulheimer Bach gelangt. Horst Engel: „Ich rechne damit, dass die Wasserqualität, die etwa ab Höhe Industriegebiet stets einen Wert schlechter war als weiter oberhalb, steigen wird.“



Herr Engel erklärt einem Teil der Mitglieder des Geographischen Institutes die Renaturierungsmaßnahmen am Bach. Professor Singh traut mehr den eigenen Augen

Patenbesuch am Pulheimer Bach

Am Freitag, den 8. Mai, war der Pulheimer Bach wieder einmal Ziel interessierter Besucher. Das Geographische Institut der Universität zu Köln, das die Patenschaft für den Wassererlebnispfad übernommen hat, machte seinen Jahresausflug zum Bach. Über vierzig Mitarbeiter und Gastprofessor Singh aus Indien ließen es sich nicht nehmen, trotz nicht allzu günstiger Wetterprognosen von Pulheim bis zum Quellgebiet Liebesallee den Bach in Augenschein zu nehmen. „Wir freuen uns darauf, unser Patenkind einmal sehen zu können“, meinten manche schon Wochen vorher.

Von Herrn Engel vom Bachverband in die renaturierte Strecke zwischen Junkerburg und Bauhof eingeführt, sahen sie anschließend den Lauf in der Betonsohle, passierten den Sinterfall und konnten den naturnahen Bachlauf am Ausgang der Liebesalle genießen. Am Sportheim Glessen endete für alle der Tag am Grillfeuer mit einem kühlen Kölsch. „Ich war ein Vierteljahrhundert nicht mehr hier am Pulheimer Bach. Und ich muss sagen, da hat sich einiges zum Positiven gewendet“, meinte der Laborleiter. Und Professor Singh: “What an impressive landscape. I will keep it forever in my mind“.



Naturnahes Laufstück an der Liebesallee


Der Bach des Technikzeitalters in Glessen

Quellenspaziergang am Pulheimer Bach

Über 20 Anwohner aus den Bachgemeinden nahmen am Samstag vor Muttertag an einem vom Verein für Geschichte e.V. Pulheim organisierten Rundgang im Quellgebiet des Glessener Baches teil. Er führte vom Glessener Wasserturm zur Keuschenbroichquelle, zum Sinter am Zusammenfluss mit dem Glessener Bach, vorbei an der Kläranlage mit ihrer zukunftsweisenden Membranfilteranlage über die Fabriciusmühle und den Broichhof in die Wassererlebnislandschaft im Ostteil der Liebesallee.

Unter Leitung von Dr. Zeese vom Geographischen Institut der Universität zu Köln erfuhren die Teilnehmenden etwas über Flussterrassen, Wasserträger, Wasserstauer, Quelltypen, Kalksinterausfällung, Schwemmfächerbildung, rückscheitende Erosion und vieles mehr. Es waren Themen, wie sie im Zuge der Ausgestaltung des Wassererlebnispfades Pulheimer Bache einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollen. „Selbst wenn man am Bach groß geworden ist, heute konnte man manches Neue erfahren“ war der allgemeine Tenor, ehe sich die Gruppe bei einsetzendem Regen in alle Richtungen zerstreute.

Anmerkung: Die Website www.erlebnispfad-pulheimer-bach.de ist im Aufbau und bietet bereits interessante Informationen.




Bergheim-Glessen:

Ton I zu sehen

Im Quellgebiet des Pulheimer Bachs, an der Liebesalle, hinter der Feuerwehr, hat das Hangwasser jetzt auch den Grundwasserstauer Ton I freigelegt. Seine tonig graue Farbe hebt sich deutlich vom braunen Löslehm ab.

Der Ton I lässt dort an vielen Stellen Quellwasser austreten und den Pulheimer Bach speisen.


Winter 2009


Rodelvergnügen am Bach in Glessen


Gebirgsstelze




Pulheim: Vandalen und Diebe am Pulheimer Bach

Leider musste der Bachverband zu Beginn des neuen Jahres Strafanzeige erstatten: Unbekannte Täter hatten in der neuen Bachaue zwischen B 59 n und Junkerburg Uferrandgehölze beschädigt und zwei Schilder gestohlen:
  • 1 Umweltschild mit „Eulensymbol“; es soll in der Bachaue auf den sensiblen Umgang mit Flora und Fauna hinweisen - und natürlich auch auf den seltenen Eulenbestand.
  • 1 Wegweisungsschild in den regionale2010 Farben.


Pulheim:

Bachaue wird begrünt

Anfang 2000 konnte die Stadt Pulheim ca. 10.000 Quadratmeter Uferrandstreifen zwischen der B 59 N und dem Ortsrand Geyen erwerben. Die beiden Uferrandstreifen von je 10 m Breite wurden vom Bachverband nach einem Pflanzenschema begrünt (siehe Karte Pflanzenschema).

Im Winter 2007/2008, im Rahmen der Reginale2010, wird der noch nicht renaturierte Bachabschnitt von etwa 700 m Länge naturnah umgestaltet. Dabei wird die von der Landwirtschaft nicht mehr gebrauchte Brücke an der Grabenmeisterei abgerissen. Der Gewässerabsturz kurz vor Geyen wird in eine Sohlgleite umgestaltet.

Im März 2008 wird mit der Fertigstellung gerechnet. Bis auf einen Absturz an der Bahnüberführung wäre dann der Pulheimer Bach von der Laache bis Geyen wieder durchgängig.

Der Absturz vor der Bahn soll in den nächsten zwei Jahren ebenfalls in eine Sohlgleite umgestaltet werden.

zum Pflanzschema Elchweg B59N (.pdf-Dokument)
zum Lageplan Bachaue (.pdf-Dokument)

Pulheim:

Pulheimer Bach, Absturz vor der Bahnlinie, Bachkilometer 2,5.


Pulheim: Bach wieder sichtbar

Nach umfangreichen Anpflanzungen und einer Wartezeit von fast 10 Jahren, um den „Kronenschluss“ von Feldahorn und Erlen und damit die Beschattung der Bachufer zu erreichen, wird nun durch einen gezielten Pflegeschnitt der Bach wieder sichtbar.

Hier der Bachabschnitt im Bereich Pulheim, Ostring-Brücke, Blickrichtung Brücke K 9.


Enten und Bisam

Das „Entenufer“ in der Kantstraße.



2006 hatten die Enten plötzlich die erste Nutria als Gast.

Die Anwohner tauften den Bisam „Heinrich“. Kein Wunder, kaum wurde an der Leitplanke geklopft, tauchte Heinrich auf und verlangte nach Futter.



Blick von der Brücke Ostring auf den Unterlauf des Pulheimer Baches.


Absturz

Regionale2010 – Renaturierung beginnt

Der Gewässerabschnitt zwischen B 59 n und Ortseingang Geyen wird im Winter 2007/2008 renaturiert (ca. 700 m). Der Absturz wird durch eine Sohlgleite ersetzt.


Blick zur Ostringbrücke:

Bachabschnitt zwischen Ostringbrücke und K 9-Brücke

Hier könnte ein Uferrandweg entstehen, so dass man vom Büngertchen bis zur K 9 einen durchgängigen Spazierweg entwickeln könnte.


Ostring Ostseite:

Bachabschnitt Ostseite Ostringbrücke.

Gute Verschattung der Bachufer durch Schwarzerlen-Anpflanzung.


Blick K9:

Bachabschnitt vor der K 9-Brücke

Durch weitere Anpflanzung auf dem Südufer soll die Verschattung gefördert werden. Beschattete Ufer erfordern kaum Unterhaltung. Die Brennnessel hat keine Chance.


Vorteich bei Mittelwasser:

Pulheimer Bach, Unterlauf, zwischen Pletschmühlenbrücke und Vorteich Große Laache.


Nutrias in Bergheim

Von der Erftbrücke in der Fußgängerzone Bergheim kann man täglich Nutrias in der Erft oder beim Abweiden der Grasflächen auf den Böschungen beobachten. Sie gehören schon zum Stadtbild.


Unterhaltungsverband Pulheimer Bach
In der Bachaue
50259 Pulheim
Tel.: (02238) 50794
Fax.: (02238) 808345
Sprechzeiten:
montags von 10 - 12 Uhr
Grabenmeisterei:
In der Bachaue
(zwischen Geyen und Pulheim)
50259 Pulheim
Tel.: (02238) 50794
Fax.: (02238) 808345