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Große Laache

Ausee in der Großen Laache - ein verwunschenes Naturparadies Anfang Juni 2013

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Fotos: Andreas Dick, www.mcfly37.de
(05.06.2013)


Pulheim/Bergheim: Waldboden erholt sich - Bachpaten werden beim Schutz helfen

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Nach drei Jahren kann man nun beobachten, wie positiv sich der Schutz aus aufgeschichteten Zweig- und Reisigwällen auf zuvor zertrampelte Waldbodenflächen auswirkt.

Dies Bild entstand am Prallhang des 18.000 Jahre alten Rheinarms, am Rande des Spazierweges durch das Naturschutzgebiet Große Laache, etwa in Höhe des oberhalb gelegenen Kieswerkes. Vor dem Aufschütten von Zweig- und Reisigwällen, so genannten Benjeshecken, im Bild rechts als dunkler Streifen gut erkennbar, hatte sich vom Kieswerk aus beginnend, ein breiter Trampelpfad hinunter zum Bach gebildet. Von Mountainbikern, Spaziergängern und Hundeführern als Abkürzung und im Winter auch von Rodlern bis zur Bachböschung genutzt. Der empfindliche Waldboden wurde völlig zerstört. Jeweils im Winterhalbjahr und bei strengem Frost, haben die Mitarbeiter des Bachverbandes Lkw-Ladung um Lkw-Ladung Zweige, Äste und Reisigladungen herangefahren und von Hand zu Benjeshecken aufgeschüttet. Wie mühsam diese Arbeit ist zeigt, dass für eine nur 5 Meter lange und rund 1,40 Meter hohe Benjeshecke eine komplette Lkw-Ladung nötig ist. Für den Schutz dieses einzigartigen Naturschutzgebietes in "Großstadtnähe" waren deshalb einige Hundert Lkw-Ladungen nötig. Jahr für Jahr muss nachgelegt werden, um eine Höhe von etwa 1,40 Meter dauerhaft zu gewährleisten. An einigen Stellen (Bild) wurden diese Zweige immer wieder von Kindern und Jugendlichen weggenommen, um Waldhäuser, so genannte Tipis zu bauen. Hier war der Bachverband letztlich gezwungen, solche Abschnitte zusätzlich durch einen Wildzaun zu schützen. Die Ausdauer trägt inzwischen Früchte: Der ehemals zertrampelte und verfestigte Waldboden erholt sich. Das gilt auch für bestimmte Waldabschnitte im Hauptquellgebiet des Pulheimer Baches, dem Naturschutzgebiet "Liebesallee, am Ortsrand von Bergheim-Glessen. Der jetzt wieder dicht geschlossene und in einem frischen Grün leuchtende Kräuter- und Gräserteppich ist wieder eine wahre Augenweide. Naturfreunde wissen, dass der Waldboden eine wichtige Funktion hat: Wurzelwerk festigt den Boden und vermindert die Erosion. Ähnlich einem Schwamm wird Regenwasser im Boden gespeichert und der Oberflächenabfluss gemindert. Der Wald kann gedeihen und seine wichtige Funktion als Kohlenstoffsenker erfüllen. Kurz: Gelebter Klimaschutz. So entsteht insgesamt ein wertvolles Rückzugsgebiet für scheue Tiere wie der Feuersalamander, die Waldspitzmaus, Ziesel, Gartenschläfer, Haselmaus, Siebenschläfer, Eichhörnchen, Rehe, Eichelhäher, Gebirgsstelze, Wacholderdrossel, Graureiher, Eisvogel, grünfüßiges Teichhuhn und großer Buntspecht, um nur einige Arten der dortigen biologischen Vielfalt zu nennen.

Aber auch an sommerlichen Hitzetagen schätzen Spaziergänger in der Großen Laache die dort um 4 bis 5 Grad Celsius niedrigere Lufttemperatur als wahre Wohltat für ihren gestressten Kreislauf.

Viele Bürgerinnen, Bürger und Gruppen machen seit Jahren mit beim Erhalt und Pflege des Naturschutzgebietes Große Laache. Demnächst wird dieser Kreis eine wertvolle Ergänzung erfahren: In der Woche vor den Sommerferien wird der Bachverband an die acht Schulen der "Pädagogischen Achse der Anrainerschulen" Bachpatenschaften vergeben. Für das Naturschutzgebiet Große Laache werden die Patenurkunden feierlich den zuständigen Fachlehrerinnen und Fachlehrern des Geschwister-Scholl-Gymnasiums und der Marion-Dönhoff-Realschule in Pulheim überreicht.
(27.05.2012)


Pulheim: Rotwangenschildkröte in der Große Laache

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Seit Jahren ist der alte Rheinarm der Großen Laache als Revier der Rotwangenschildkröte bekannt. Bei der Führung anlässlich der Einweihung des Erlebnispfades Pulheimer Bach hatten die Teilnehmer richtig Glück: Ein ausgewachsenes Exemplar, Länge etwa 25 Zentimeter, hatte sich zum Sonnenbaden zwischen zwei Bruchweidenstämme gelegt und ließ sich aus etwa 20 Meter Entfernung beobachten (Bild). Die sonst sehr scheue Rotwangenschildkröte ist ursprünglich in Nordamerika beheimatet und ist von "Tierfreunden", über Teiche privater Hausgärten, hier eingebürgert. Das gelingt aber nicht vollständig, da es bei der Vermehrung hapert. Ihr Panzer ist dunkelbraun bis oliv gefärbt. Rote Flecken hinter den Augen und gelbe Streifen am Kopf lassen sie leicht bestimmen. So genannte "Schildkrötenstraßen" verraten dem Naturfreund ihre Existenz, da sie ihre Sonnenplätze immer wieder auf dem selben Weg ansteuern. Nähert sich der Mensch tauchen sie unter und bleiben minutenlang unter Wasser. Durch aufgeschüttete Zweig- und Reisigstreifen, so genannten Benjeshecken, versucht der Bachverband Zug um Zug den wertvollen inneren Bereich der Großen Laache und damit die dortige Tierwelt zu schützen. Deshalb auch der nachhaltige Appell an die Hundebesitzer: Bitte ihre Hunde auf dem Spazierweg am Bach entlang stets anleinen. Besonders gut und ungestört kann man die Tierwelt von der Beobachtungskanzel am Rande des Ausees beobachten.
(27.05.2012)


Pulheim: Auskolkungen am Spazierwegufer in der Großen Laache werden beseitigt

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Bei Hochwasser wurde das Bachufer, am beliebten Spazierweg, an einigen Stellen durch Auskolkungen stark eingeengt. Natürliche Auskolkungen entstehen durch die Gewässerdynamik und durch Abschwemmungen nach Regenereignissen. Hier wurden sie aber beschleunigt, trotz Anleinpflicht, vor allem durch frei laufende Hunde, die ihre Hundebesitzer jahrelang an diesen Stellen ins Wasser geführt haben. Im Internet wurde sogar für die so genannte "Hundebadewanne", am Pegel gelegen, geworben (!). In einem Naturschutzgebiet unvorstellbar. Diese großflächige Auskolkung konnte noch vor der harten Frostperiode verfüllt und mit Benjeshecken, Schüttungen von Zweigen und Ästen geschützt werden (Bild). Jetzt folgen die Arbeiten an zehn weiteren Stellen. Nach deren Verfüllung werden Sträucher angepflanzt, so genannte Pfaffenhütchen oder Bischofsmützen. Sie gedeihen auch im Schatten der großen Bäume und tragen im Herbst rote Früchte. Von der Form dieser Früchte wurde ihr Name abgeleitet. Pfaffenhütchen sind darüber hinaus ein wertvolles Flurgehölz und besonders zur Böschungsstabilisierung geeignet. Der Bachverband will die Arbeiten Mitte März abgeschlossen haben.
(27.02.2012)


Pulheim/Rhein-Erft-Kreis:
Siebenschläfer in der Großen Laache tot aufgefunden

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Von einem Naturfreund, der das Naturschutzgebiet Große Laache schätzt, wurde in diesen Tagen ein Siebenschläfer tot aufgefunden.

Äußerlich hatte das sonst gesellige und nachtaktive Tierchen keinerlei Verletzungen, so dass über die Todesursache nur spekuliert werden kann.

Die Nachricht, dass es im Bereich der Großen Laache Siebenschläfer gibt, ist allerdings ein weiterer und erfreulicher Hinweis darauf, dass sich das Naturschutzgebiet Große Laache langsam erholt und bedrohte Tierarten den Weg zurückfinden. Dazu haben vor allem die Hecken aus aufgeschütteten Zweigen und Ästen, so genannte Benjeshecken beigetragen, die der Bachverband um die Große Laache herum aufgeschichtet hat, um vor allem den inneren Bereich der Großen Laache zu schützen. Diese Arbeiten sind noch nicht abgeschlossen und werden im kommenden Winterhalbjahr fortgesetzt.
Der Bachverband bittet deshalb noch einmal nicht die ausgewiesenen Wege zu verlassen und Hunde unbedingt anzuleinen. Letzteres mahnt mit Nachdruck eine neue Beschilderung an.

Das zahlt sich auch durch steigende Artenvielfalt aus: Vor zwei Jahren wurde sogar ein Gartenschläfer entdeckt. Auch er zählt, wie das deutlich größere Eichhörnchen, die winzige Haselmaus und der Siebenschläfer zur bedrohten Familie der Bilche.

Der Siebenschläfer hält von Oktober bis Mai seinen tiefen Winterschlaf - wenn nichts anderes verfügbar ist, zum Beispiel in Erdbauten. In Nestern, Baumhöhlen Vogelnistkästen schläft er außerhalb des Winterschlafs nur über Tage, meist zusammen mit anderen Mitgliedern seiner Familie. Als Nahrung dienen bevorzugt Baumsamen, Früchte, Rinde und Knospen von Bäumen und Sträuchern.
Er gilt als Standorttreu.
(23.10.2011)


Pulheim: Beobachtungskanzel wird gut angenommen

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Radfahrer und Wanderer haben ihre Ausflüge zur Großen Laache genutzt, um die neue Beobachtungskanzel am Ausee zu testen (Bild). Dabei sind sie voll des Lobes. "Man kann tatsächlich in Ruhe und sehr bequem durch die Beobachtungsluken den gesamten Auseebereich beobachten", so ihr Kommentar. Übrigens, man braucht nur die Luken zu öffnen, die man für seine Beobachtungen braucht; bitte nach Beobachtung wieder schließen. Sitzbank und fester Holzfußboden erlauben sogar bequem mit Stativ, Fernrohr und Kamera mit großem Teleobjektiv zu arbeiten, ohne die Tierwelt zu stören. Gleichzeitig gibt die Beobachtungskanzel Schutz vor Wind und Wetter. Sie rundet dort den Erlebnispfad Wasserachse Pulheimer Bach ab.

Je nach Jahreszeit kann man zum Beispiel Wasservögel, wie das schwarze Bläshuhn, das seltenere Teichhuhn, Haubentaucher, Stockentenfamilien und Nilgänse beobachten. Mit etwas Glück und höherem Wasserstand kommen auch schon mal Rostgänse vorbei. Besonders interessant ist es, wenn der Graureiher einschwebt. Er sucht sich zunächst einen der toten Bäume aus, die mit ihrem grau-braunen Hoz im Wasser stehend, wie große Skulpturen wirken. Anschließend geht er auf die Jagd nach Fischen oder Fröschen. Mit etwas Geduld, einem Fernglas und Glück kann man auch den Eisvogel beobachten, der sich von Zweigen der am Rand stehenden Büsche auf kleine Fische stürzt.

Fällt der Ausee trocken, dass ist bei großer Trockenheit gewollt, ändert sich das Bild des hochinteressanten Biotops. Der flache Seegrund bekommt die typischen großen Trockenrisse und sofort fangen in diesen Rissen zum Beispiel Zwergbinsengesellschaften und der Schlammling an zu keimen. Zusammen mit Wasser-Schwertlilie, Schilfrohr, Binsen, Rohrkolben, Wasserknöterich und Großseggen bilden sie einen sich im Wind wiegenden grünen Saum. Die Wasservögel wechseln dann das Revier. Sie nutzen den Pulheimer Bach, der hier nach rund 9 Kilometern mit Bachkilometer 0,0 endet oder sie wählen die Teichkette, ein System von elf Teichen, etwa ein Kilometer lang und im inneren Bereich der Großen Laache gelegen, an deren Ende das Bachwasser in einem Versickerungsschlitz im kiesigen Untergrund versickert.
(01.08.2011)


Luftbild der Großen Laache

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23.11.2010: Wasserverbindungsgräben zwischen den Teichen fließen wieder

Im Laufe der letzten Jahre hatten sich die Wasserverbindungsgräben zwischen den kleineren Teichen zugesetzt. Durch Herbstlaub sank der Wasserdurchfluss regelmäßig oder stockte völlig. Damit sank auch die natürliche und berechnete Reinigungsleistung der 3 großen Aufbereitungsteiche. Durch behutsame Handarbeit konnte der Bachverband jetzt die Leistungsfähigkeit wieder herstellen. Das Foto zeigt den wirklich verwunschenen Graben vom Übergang des dritten großen Teiches in die Kette der kleineren Teiche.

Ein unerwartetes und unerwünschtes Nebenprodukt in diesem sensiblen inneren Bereich der Großen Laache: Es wurden wieder illegale und zugemüllte Anglerplätze mit gefunden. Sogar eine komplette Angel konnte entfernt werden.

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Pulheim: Teichkettensystem Große Laache neu justiert

Das Naturschutzgebiet Große Laache, ein bei Spaziergängern und Naturfreunden sehr beliebter, etwa 18.000 Jahre alter wertvoller Altrheinarm, besteht aus zwei voneinander unabhängigen Wassersystemen die vom Pulheimer Bach gespeist werden: Das bewusst nicht zugängliche Teichkettensystem mit seinen drei großen und acht kleinen Wasseraufbereitungsteichen und der direkt am Spazierweg gelegene Hochwasserentlastungsarm mit seinem wechselfeuchten Auenwaldbiotop. Durch natürliche Auskolkungsprozesse war im Laufe der letzten Jahre, am Ende des Teichkettensystems , eine wichtige Wasserüberlaufschwelle weggespült worden. Dadurch erhöhte sich einerseits die Durchflussmenge und andererseits sank die natürliche Reinigungskraft in den Teichen. Nach vorangegangenen Messungen und monatelanger Einstellungsarbeit konnte der Bachverband jetzt die neue Wasserüberlaufschwelle in Betrieb nehmen. Sie garantiert wieder die Durchflussmengen innerhalb der 11 Teiche, stabilisiert so die maximale natürliche Reinigungskraft und verhindert bei normalem Wetter, dass dort "unnütz" zu viel Bachwasser in die Versickerung gelangt. Die Überlaufschwelle wurde jetzt stufig ausgebaut (Bild). Dadurch wird für Teilnehmer geführter Exkursionen das kristallklare Wasser sichtbar und erfahrbar. Eine wichtige Voraussetzung für Schätzen und Schützen lernen.

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Das ankommende Bachwasser wird durch das innere Wehr aufgeteilt (Bild 2). An dem etwa 3 Meter breiten kristallklaren Wasservorhang kann man erkennen, dass hier zum Ausee ständig deutlich mehr Wasser übergeleitet wird. Dies System dient in erster Linie der Hochwasserentlastung und kann deshalb je nach Witterung und Jahreszeit deutlich schwanken. Teichketten und Hochwasserentlastung bringen zusammen pro Jahr bis zu 2 Millionen* Kubikmeter Bachwasser über die Laache in die Versickerung. Sie reichern damit den Grundwasserhaushalt im Kölner Norden an. Nach cirka 10 Jahren Fließzeit, durch den kieseigen Untergrund, wird das Wasser von den Brunnengalerien des Wasserwerks Köln-Weiler gehoben und zur Trinkwassergewinnung genutzt - auch für Pulheim.

Daten Pulheim Bach:
Vier Quellen bei Glessen
Quellhöhe 93 müNN
Versickerun/Mündungshöhe 43 müNN
Gesamtlänge ca. 9 Kilometer
Einzugsgebiet rund 18 Quadratkilometer
)* 2 Millionen Kubikmeter Wasser reichen aus eine Stadt mit 50.000 Einwohnern mit Trinkwasser zu versorgen


Pulheim:
Nach monatelanger Feineinstellung neue Überlaufschwelle betoniert

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Der Wasserdurchlauf im Teichkettensystem der Großen Laache muss so eingestellt sein, dass sich die maximal mögliche, natürliche Reinigungsleistung einstellt. Das war in den letzten Jahren durch Auskolkungen und Abspülungen relevanter Bereiche nicht mehr gegeben. Nach monatelangen Feineinstellungsarbeiten konnte nun ein entscheidender Baustein endlich betoniert werden. Dabei handelt es sich um die Überlaufschwelle, die sich vor dem letzten Teich befindet, von dem aus das gereinigte Bachwasser in den Versickerunmgsschlitz übertritt.

Die Bilder zeigen, dass mit der Kraftkarre des Bachverbandes ein möglichst schonender Materialtransport gewählt werden konnte. Von der Wasserhaltung, Aushub, den Fundamentarbeiten bis zum fertigen Betonbauwerk brauchte es 6 Stunden harte Arbeitszeit. Nach dem Ausschalen wird noch ein so genannter Höhenbolzen gesetzt. Seine Höhenwerte über NN angegeben und von einem Vermesser berechnet, werden in einer Betriebsanleitung für die Große
Laache eingetragen.

In der 43. KW ist beabsichtigt das provisorische Dammbalkenwehr zu entfernen und den berechneten Wasserdurchlauf über die neue Überlaufschwelle in Betrieb zu nehmen.
(20.10.2010)


Pulheim:
Große Laache - Feineinstellung der Wassersysteme erfolgreich abgeschlossen

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Nach monatelangen Vermessungs- und Feineinstellungsarbeiten zwischen der Wasseraufteilung inneres Wehr, dem System der Aufbereitungsteiche und dem Hochwasserentlastungssystem konnte der Bachverband Mitte Oktober 2010 die Einstellungsarbeiten erfolgreich abschließen. In den nächsten Wochen wird das provisorische Dammbalkenwehr, dessen Überlaufhöhe jetzt feststeht, durch eine Betonschwelle ersetzt. Damit befindet sich das System der Aufbereitungsteiche wieder im Gleichgewicht, so dass maximale und natürliche Reinigungskräfte wieder hergestellt sind. Gleichzeitig gelangt bei normalem Wetter fast kein Wasser mehr "nutzlos" in die Versickerung.
Auch die die Vermessungs- und Feineinstellungsarbeiten für das Hochwasserentlastungssystem, dass das wechselfeuchte Auwaldsystem steuert, konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Zur weiteren Beobachtung und für eine begonnene Messreihe bleibt der Testpegel zunächst weiter erhalten.


Pulheim: Große Laache - inneres Wehr

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Die Wasseraufteilung durch das innere Wehr ist stet Anziehungspunkt für jung und alt. Besonders der friedlich rauschende Wasservorhang über den Dammbalken, der die Wassermenge für den Hochwasserentlastungsgraben und den wechselfeuchten Aubereich steuert, fasziniert. Nach den letzten starken Hochwasserereignissen im August 2010 wurde es nötig, dass die starken Auskolkungen beseitigt werden müssen.

Der Versuch, dies mit schweren aber unvermörtelt hineingelegten Wasserbausteinen zu machen, scheiterte. Zu groß war wohl die Versuchung Jugendlicher diese schweren Wasserbausteine zum "eigenen" Dammbau zu benutzen. Deshalb hat der Bachverband jetzt diese Wassersteine in Beton gesetzt und als so genannte Störsteine, die die Kraft der Hochwasserwelle brechen, schwere Driftblöcke eingesetzt.


Große Laache - Pegel

Am Ende des Hochwasserentlastungsgraben wird in den nächsten Tagen ein Pegel errichtet.

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Über den Pegel können sich dann Spaziergänger über den aktuellen Wasserstand in diesem Gewässerabschnitt, bezogen auf die größte Wassertiefe, mit einem Blick und zuverlässig informieren. Ein grünes Farbfeld bezeichnet dann die Bandbreite für normalen Wasserstand. Darunter schließt sich ein gelbes Farbfeld an. Es kennzeichnet niedrigen Wasserstand. Oberhalb des grünen Farbfeldes wird ein gelbes Feld Hochwasser markieren.


Pulheim: Große Laache

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Behutsam versucht der Bachverband, als Eigentümer der Großen Laache, durch einen Mix von Sträuchern, die gerodeten Waldsäume wieder aufzubauen.

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Benjeshecken unterstützen diese Bemühungen. Hilfreich wäre es, wenn die Ackerfläche unter den großen Bäumen einbezogen werden könnten.


Pulheim: Rostgänse in der Großen Laache

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Anfang April 2010 wurde erstmals ein Pärchen Rostgänse in der Großen Laache, dem Mündungsgebiet des Pulheimer Bachs gesichtet.

Rostgänse sind in den innerasiatischen Steppen und Halbwüsten beheimatet. In Europa gibt es wildlebende Populationen, die jedoch alle den Gefangenschaftsflüchtlingen zugerechnet werden.

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Beide Geschlächter sind intensiv rostbraun oder rostgelb gefärbt und haben einen helleren gelblichen oder weißen Kopf. Während der Fortpflanzungszeit hat das Männchen einen schmalen, schwarzen Halsring.

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Pulheim: Rote Pestwurz blüht am Bachufer vor der Großen Laache

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Ein untrügliches Zeichen für den Frühling ist die dicke, eiförmige Blüte aus unzähligen rötlichen Blütenkörbchen der Roten Pestwurz. Im Volksmund eher als Wilder Rhabarber bekannt.

Sie zählt zu größten, zumindest breitesten heimischen Wildpflanzen. Kinder nutzen die Blätter gerne als Sonnenhüte. Eindrucksvoll ist das Wachsen der Blütenstände und ihrer Stiele.

Anfangs während der Blüte gedrungen und nur etwa 30 cm hoch, strecken sie sich später zu über 1 Meter Höhe empor, so dass sie die Riesenblätter überragen und frei dem Wind ausgesetzt sind, der die mit einem Haarkranz ausgestatteten kleinen Früchte davonträgt.

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Große Laache:
Lerchensprorn (Hohler Lerchensporn), eine Besonderheit, in der Aue gesichtet.
Foto: Hans-Georg Apitzsch


Pulheim: Naturschutzgebiet Große Laache jetzt besser geschützt

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Die Zaunarbeiten am Reitweg zum Schutz des NSG Große Laache sind abgeschlossen. In dieser Woche konnte die letzte Lücke im Stacheldrahtzaun am Reitweg, gegenüber Kieswerkeinfahrt, geschlossen werden. Die neue Benjesheckenecke unten am Hochwasserentlastungsgraben, zwischen Waldrand und Feld , war stark gefährdet. Jugendliche haben sie vom Spazierweg aus immer wieder versucht einzureißen. Dabei wurde der Waldboden weiter zertrampelt. Der Bachverband hat die Ecke jetzt mit einem Wildschutzzaun ca. 20 x 30 m geschützt. Niederwild kann am Boden passieren.

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Bermerkenswert:
Nicht ein LKW-Strauch- und Astwerk (über 100 LKW-Ladungen) musste wie in den Vorjahren teuer entsorgt werden. Alle Zaunpfähle konnten in Abstimmung mit der Forstverwaltung für Null Euro aus Einschlägen gewonnen werden. Der 2009 angeschaffte mot. Erdbohrer hat seine Bewährungsprobe bestanden. Materialkosten entstanden nur für Stacheldraht und Wildschutzzaun.


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Pulheim: Erste Winterlinge im Auenwald der Großen Laache

Dem aufmerksamen Spaziergänger wird es im Naturschutzgebiet des über 200 Jahre alten Auenwaldes der Großen Laache nicht entgangen sein: Die ersten gelben Winterlinge haben sich trotz der niedrigen Temperaturen schon durch den modernden Laubteppich gearbeitet. Sie zeigen im Februar an, dass der Vorfrühling nicht mehr weit ist.

Bei steigenden Temperaturen auf etwa 10 bis 12 Grad sind die glänzend gelben, etwa 2,5 cm im Durchmesser großen Blüten, die erste Nahrungsquelle für Bienen.

Aber Vorsicht. Der Winterling ist eine stark giftige Pflanze - insbesondere seine Knollen.


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Große Laache: Blick vom Reitweg auf den zugefrorenen Auensee


Pulheim:
Naturschutzgebiet Große Laache unter Eis und Schnee

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Zu jeder Jahreszeit, auch bei Eis und Schnee, ist die alte Rheinschlinge zwischen Pulheim,
über Esch bis zum Worringer Bruch, mit ihren Gräben, Teichen, Senken, Inseln und Halbinseln gut zu verfolgen. Nur der hohe Rheindeich bei Worringen verhindert, dass der Rhein bei Hochwasser "mal eben vorbeischaut".

Heute sind das Landschaftsschutz- und Naturschutzgebiet Große und Kleine Laache und der Worringer Bruch längst fester Bestandteil einer attraktiven Naherholungslandschaft und ein Refugium für seltene Flora und Fauna.

Im Rahmen der regionale2010 und des Erlebnis- und Lehrpfades am Pulheimer Bach wird ein so genannter Ankerpunkt am Eingang zur Großen Laache diesen Zusammenang mit einzigartigen historische Karten und Bildern erläutern.


Pulheim: Vermessung Große Laache

Derzeit lässt der Unterhaltungsverband Pulheimer Bach die Große Laache vermessen. Spaziergänger fragen sich nun ob ein Zusammenhang mit der jüngsten Planung Haus Orr und Orrer Wald besteht? Das ist nicht der Fall.

Der Pulheimer Bachverband wurde im März 2009 Eigentümer der gesamten Flächen der Großen Laache und ist seit dem 1. Januar auch für die Gewässerunterhaltung zuständig. Deshalb wird das gesamte Gelände vermessen, auch die Sumpf- und Feuchtbereiche oberhalb des turschutzgebietes. Die roten Messpunkte werden durch so genannte "Peilpfosten" gesichert.

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Dies erlaubt z.B. dem Landwirt beim Pflügen sich besser an die Flurgrenzen halten zu können. Die "Peilpfosten" werden dabei ca. 50 cm von der Flurgrenze zurück auf die Flächen des Bachverbandes gesetzt. Das erlaubt den Verbandsmitarbeitern den Rand des Flurstückes zu betreten, um z.B. einen Gehölzschnitt vornehmen zu können, ohne das fremede Ackerland betreten zu müssen.

Nach Abschluss der Vermessungsarbeiten sollen im Frühjahr die Freiflächen punktuell aufgeforstet werden.


Große Laache Inneres Wehr

Mit einer Benjeshecke und einem Zaun wurde jetzt der Trampelpfad, der durch illegales Angeln entstand, versperrt.

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Der zweiteilige Dammbalken wurde gegen einen einteiligen Eichenbalken ausgetauscht und gesichert, so dass sich nun der Wasserstand in den Teichketten und im Hochwasserentlastungsgraben etwa 5 cm höher einpendeln wird.


Pulheim/Große Laache:
Regenklärbecken wird an den Kölner Randkanal angeschlossen


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Ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Wasserqualität im Unterlauf nimmt Formen an: Die Stadt Pulheim errichtet ein neues Regenklärbecken, um die belasteten Oberflächenwässer aus dem Industriegebiet in Zukunft nicht mehr in den Bach laufen zu lassen. Mit einem Finanzaufwand von über 1 Mio. Euro wird vor dem Kölner Randkanal ein so genanntes Regenklärbecken errichtet. Der Bau kommt gut voran. Ende September erfolgte der Abschluss des Beckens an den Kölner Randkanal. Im Frühjahr 2010 soll das Becken in Betrieb genommen werden. Der Bachverband rechnet dann im Unterlauf mit einem Qualitätssprung von einem ganzen Punkt nach oben.


Pulheim/Bergheim/Rhein-Erft-Kreis
Bachverband jetzt Eigentümer der Großen Laache


Mit Notarvertrag vom 23. März 2009 ist der Bachverband Eigentümer der kompletten Großen Lache geworden - insgesamt 9,5 ha Fläche. Inhaltlich wird sich an der Gewässerunterhaltung nichts ändern.






Große Laache: Überlaufbauwerk repariert

Nachdem im Sommer 2008, nach erheblichen Anstrengungen, das undichte Überlaufbauwerk abgedichtet werden konnte und nach einer Wartezeit von ca. gut einem halben Jahr keine neuen Undichtigkeiten auftraten, konnten jetzt die Arbeiten mit einem abschließenden Brett beendet werden.

Jetzt hat der Wasserspiegel im Vorteich wieder seine ursprüngliche Höhe, was nicht nur Spaziergänger freut.






Der Vorteich der Großen Laache ist zugefroren.




Pulheim: Große Laache

Hinter dem Dammbalkenwehr, dass den Wasserzufluss in den Hochwasserentlastungsgraben begrenzt und von Fischen gegen die Fließrichtung nicht überwunden werden kann, wurde durch eine Grobkiesschüttung der Einstieg in eine rauhe Rampe versucht. Es wird erwartet, dass sich die Zwischenräume im Kies mit der Zeit durch Schwemmsel zusetzen, so dass auch kleine Fische aus der Hochwasserentlastung gegen die Fließrichtung den Dammbalken überwinden können.

Die Maßnahme zählt mit dazu, mit möglichst wenig Aufwand und natürlichen Mitteln, auf Dauer die Durchlässigkeit des Gewässers herzustellen.




Leck abgedichtet.




Pulheim: Große Laache – Leck in der Böschung eines Aufbereitungsteich

In der Böschung des dritten Aufbereitungsteichs hat sich ein Leck gebildet. Das Wasser tritt direkt über in den Sersickerungsgraben. Folge: Die anschließenden kleinen Teichketten und Gräben, bis hin zum letzten Teich, der über das Stahlrohr Wasser erhält, sind trocken.

Der Bachverband hat mit Sandsäcken eine Notreparatur vorgenommen.




Pulheim: Große Laache – Vorteich

Eisränder und ein zugefrorener Vorteich verzaubern den Vorteich zur Großen Laache zum Neujahrsbeginn 2009.




Gegen Ferienende hatten vermutlich Jugendliche die beiden Dammbalkenwehre vor der Großen Laache zerstört. Mit beiden
Wehren wird die Zuleitung des Bachwassers des Pulheimer Bachs gesteuert.

Mit einem Provisorium konnte der Bachverband hier schnell dem Erftverband helfen. Nach wenigen Stunden war der Wasserstand wieder normal.

Der Erftverband ist für die Unterhaltung der Großen Laache zuständig.


Pulheim:

Am alten Rhein – Große Laache

Zur alten Rheinschlinge zählt auch die Große Laache mit ihrem Naturschutzgebiet. Sie wird ebenfalls durch das Wasser des Pulheimer Bachs gespeist.*

Über einen Vorteich mit einem Einleitungsbauwerk aus Eichenbohlen mit Tauchwand durchfließt das Bachwasser anschließend verschiedene Teichketten mit berechneter Aufenthaltsdauer. Durch natürliche Reinigungskräfte wird in diesen Teichen die Wasserqualität weiter verbessert, bevor das Wasser über einen Versickerungsschlitz dem Grundwasserleiter Kies/Sand zugeführt wird.

Nach ca. 2.000 Tagen Fließzeit durch die alten Rheinkiese erreicht das Wasser auch die Brunnengalerien des Wasserwerkes Köln-Weiler. Insofern ist es von großer Bedeutung, dass alles getan wird, um nachhaltig die Wasserqualität des Bachwassers zu verbessern. Hierzu hat der Bachverband vor Jahren ein eigenes Gewässergüteprogramm aufgelegt.

Das Gebiet der Großen Laache zählt zu einem beliebten Naherholungsgebiet.

)*
Die Wassermengenaufteilung in Richtung Kleine Laache und in Richtung Große Laache erfolgt vor der Pletschmühle (um 1500 – um 1939 Jh.) durch ein Aufteilungsbauwerk.



Grundwasseranreicherung über die Große Laache

Kurz oberhalb der Pletschmühle liegt der Abfluss zwischen 50 bis 60 Liter/Sekunde. Auf das Jahr umgerechnet sind das zwischen 1,5 und 2 Mio. Kubikmeter Wasser die in die Grundwasseranreicherung gelangen.



Überfluteter Auenbereich in der Großen Laache



Das Versickerungsgebiet "Große Laache"

Die Große Laache bei Pulheim ist das Relikt einer alten Rheinschlinge inmitten des ehemaligen Auenwalds. Sie ist das natürliche Mündungsgebiet des Pulheimer Bachs, der heute mit dem Übertritt in die Niederterrasse in gut durchlässigen Bodenschichten versickert.

Seit Ende der 60er Jahre nutzt der Erftverband die Große Laache gezielt zur Stützung des Grundwasserhaushalts im Norden der Stadt Köln. Aufgrund des intensiven Versickerungsbetriebs entstand zunächst eine nach heutigem ökologischem Verständnis unbefriedigende technische Grabenstruktur mit unzureichenden Entwicklungsmöglichkeiten einer natürlichen Pflanzen- und Tierwelt. Zudem führten die durch den Pulheimer Bach herangeführten Stickstoff- und Phosphorfrachten zu einer starken Eutrophierung und Verschlammung der Gräben.

Der unbefriedigende Zustand veranlasste den Erftverband, die Große Laache 1993 nach ökologischen Kriterien umzugestalten. Ziel der Maßnahme war - unbeschadet der Versickerungsleistung - die Schaffung naturnaher Biotope durch weitgehendes Entfernen der technischen Strukturen sowie die Verbesserung der Qualität des zuströmenden Wassers. Zuvor erprobte und optimierte der Erftverband drei Jahre lang ein naturnahes Verfahren zur Verminderung der im Übermaß schädlichen Pflanzennährstoffe Stickstoff und Phosphor. Basierend auf den Ergebnissen wurden drei spezielle Teiche angelegt, die eine Aufbereitung des zufließenden Wassers ermöglichen.

Die Große Laache ist heute eines der wenigen größeren Feuchtgebiete des Rhein-Erft-Kreises. Mit ihren Gräben, Tümpeln, Teichen und wechselfeuchten Biotopstrukturen ist sie ein wertvolles Refugium wassergebundener Pflanzen und Tiere. 1999 wurde die Große Laache als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Ansprechpartner:
Dr. Udo Rose (02271) 88-1295
Dipl.-Ing. Petra Lenkenhoff (02271) 88-1294

Teich der Großen Laache


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Pulheim:

Umfangreiche Bepflanzungen am Pulheimer Bach

Der Unterhaltungsverband Pulheimer Bach nutzt die milde Witterung aus und hat mit umfangreichen Pflanzmaßnahmen am Unter- und Mittellauf des Pulheimer Bachs begonnen. Dabei hat die Bepflanzung der Südufer mit Schwarzerlen Vorrang, um die Beschattung beider Bachufer zu verdichten. Beschattete Ufer lassen z.B. Brennnesseln und Brombeeren weniger Chancen und minimieren so den Unterhaltungsaufwand.

Erstmals werden auch heimische Binsen und Rohrkolben gepflanzt, um ergänzend Bachufer in renaturierten Abschnitten zu stabilisieren.


Unterhaltungsverband Pulheimer Bach
In der Bachaue
50259 Pulheim
Tel.: (02238) 50794
Fax.: (02238) 808345
Sprechzeiten:
montags von 10 - 12 Uhr
Grabenmeisterei:
In der Bachaue
(zwischen Geyen und Pulheim)
50259 Pulheim
Tel.: (02238) 50794
Fax.: (02238) 808345