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Große Laache - Pegel
Am Ende des Hochwasserentlastungsgraben wird in den nächsten Tagen ein Pegel errichtet.


Über den Pegel können sich dann Spaziergänger über den aktuellen Wasserstand in diesem Gewässerabschnitt, bezogen auf die größte Wassertiefe, mit einem Blick und zuverlässig informieren. Ein grünes Farbfeld bezeichnet dann die Bandbreite für normalen Wasserstand. Darunter schließt sich ein gelbes Farbfeld an. Es kennzeichnet niedrigen Wasserstand. Oberhalb des grünen Farbfeldes wird ein gelbes Feld Hochwasser markieren.
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Pulheim: Große Laache


Behutsam versucht der Bachverband, als Eigentümer der Großen Laache, durch einen Mix von Sträuchern, die gerodeten Waldsäume wieder aufzubauen.


Benjeshecken unterstützen diese Bemühungen. Hilfreich wäre es, wenn die Ackerfläche unter den großen Bäumen einbezogen werden könnten.
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Pulheim: Rostgänse in der Großen Laache

Anfang April 2010 wurde erstmals ein Pärchen Rostgänse in der Großen Laache, dem Mündungsgebiet des Pulheimer Bachs gesichtet.
Rostgänse sind in den innerasiatischen Steppen und Halbwüsten beheimatet. In Europa gibt es wildlebende Populationen, die jedoch alle den Gefangenschaftsflüchtlingen zugerechnet werden.

Beide Geschlächter sind intensiv rostbraun oder rostgelb gefärbt und haben einen helleren gelblichen oder weißen Kopf. Während der Fortpflanzungszeit hat das Männchen einen schmalen, schwarzen Halsring.
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Pulheim: Rote Pestwurz blüht am Bachufer vor der Großen Laache

Ein untrügliches Zeichen für den Frühling ist die dicke, eiförmige Blüte aus unzähligen rötlichen Blütenkörbchen der Roten Pestwurz. Im Volksmund eher als Wilder Rhabarber bekannt.
Sie zählt zu größten, zumindest breitesten heimischen Wildpflanzen. Kinder nutzen die Blätter gerne als Sonnenhüte. Eindrucksvoll ist das Wachsen der Blütenstände und ihrer Stiele.
Anfangs während der Blüte gedrungen und nur etwa 30 cm hoch, strecken sie sich später zu über 1 Meter Höhe empor, so dass sie die Riesenblätter überragen und frei dem Wind ausgesetzt sind, der die mit einem Haarkranz ausgestatteten kleinen Früchte davonträgt.
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Große Laache:
Lerchensprorn (Hohler Lerchensporn), eine Besonderheit, in der Aue gesichtet.
Foto: Hans-Georg Apitzsch
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Pulheim: Naturschutzgebiet Große Laache jetzt besser geschützt

Die Zaunarbeiten am Reitweg zum Schutz des NSG Große Laache sind abgeschlossen. In dieser Woche konnte die letzte Lücke im Stacheldrahtzaun am Reitweg, gegenüber Kieswerkeinfahrt, geschlossen werden. Die neue Benjesheckenecke unten am Hochwasserentlastungsgraben, zwischen Waldrand und Feld , war stark gefährdet. Jugendliche haben sie vom Spazierweg aus immer wieder versucht einzureißen. Dabei wurde der Waldboden weiter zertrampelt. Der Bachverband hat die Ecke jetzt mit einem Wildschutzzaun ca. 20 x 30 m geschützt. Niederwild kann am Boden passieren.

Bermerkenswert:
Nicht ein LKW-Strauch- und Astwerk (über 100 LKW-Ladungen) musste wie in den Vorjahren teuer entsorgt werden. Alle Zaunpfähle konnten in Abstimmung mit der Forstverwaltung für Null Euro aus Einschlägen gewonnen werden. Der 2009 angeschaffte mot. Erdbohrer hat seine Bewährungsprobe bestanden. Materialkosten entstanden nur für Stacheldraht und Wildschutzzaun.
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Pulheim: Erste Winterlinge im Auenwald der Großen Laache
Dem aufmerksamen Spaziergänger wird es im Naturschutzgebiet des über 200 Jahre alten Auenwaldes der Großen Laache nicht entgangen sein: Die ersten gelben Winterlinge haben sich trotz der niedrigen Temperaturen schon durch den modernden Laubteppich gearbeitet. Sie zeigen im Februar an, dass der Vorfrühling nicht mehr weit ist.
Bei steigenden Temperaturen auf etwa 10 bis 12 Grad sind die glänzend gelben, etwa 2,5 cm im Durchmesser großen Blüten, die erste Nahrungsquelle für Bienen.
Aber Vorsicht. Der Winterling ist eine stark giftige Pflanze - insbesondere seine Knollen.
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Große Laache: Blick vom Reitweg auf den zugefrorenen Auensee
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Pulheim:
Naturschutzgebiet Große Laache unter Eis und Schnee

Zu jeder Jahreszeit, auch bei Eis und Schnee, ist die alte Rheinschlinge zwischen Pulheim,
über Esch bis zum Worringer Bruch, mit ihren Gräben, Teichen, Senken, Inseln und Halbinseln gut zu verfolgen. Nur der hohe Rheindeich bei Worringen verhindert, dass der Rhein bei Hochwasser "mal eben vorbeischaut".
Heute sind das Landschaftsschutz- und Naturschutzgebiet Große und Kleine Laache und der Worringer Bruch längst fester Bestandteil einer attraktiven Naherholungslandschaft und ein Refugium für seltene Flora und Fauna.
Im Rahmen der regionale2010 und des Erlebnis- und Lehrpfades am Pulheimer Bach wird ein so genannter Ankerpunkt am Eingang zur Großen Laache diesen Zusammenang mit einzigartigen historische Karten und Bildern erläutern.
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Pulheim: Vermessung Große Laache
Derzeit lässt der Unterhaltungsverband Pulheimer Bach die Große Laache vermessen. Spaziergänger fragen sich nun ob ein Zusammenhang mit der jüngsten Planung Haus Orr und Orrer Wald besteht? Das ist nicht der Fall.
Der Pulheimer Bachverband wurde im März 2009 Eigentümer der gesamten Flächen der Großen Laache und ist seit dem 1. Januar auch für die Gewässerunterhaltung zuständig. Deshalb wird das gesamte Gelände vermessen, auch die Sumpf- und Feuchtbereiche oberhalb des turschutzgebietes. Die roten Messpunkte werden durch so genannte "Peilpfosten" gesichert.

Dies erlaubt z.B. dem Landwirt beim Pflügen sich besser an die Flurgrenzen halten zu können. Die "Peilpfosten" werden dabei ca. 50 cm von der Flurgrenze zurück auf die Flächen des Bachverbandes gesetzt. Das erlaubt den Verbandsmitarbeitern den Rand des Flurstückes zu betreten, um z.B. einen Gehölzschnitt vornehmen zu können, ohne das fremede Ackerland betreten zu müssen.
Nach Abschluss der Vermessungsarbeiten sollen im Frühjahr die Freiflächen punktuell aufgeforstet werden.
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Große Laache Inneres Wehr
Mit einer Benjeshecke und einem Zaun wurde jetzt der Trampelpfad, der durch illegales Angeln entstand, versperrt.



Der zweiteilige Dammbalken wurde gegen einen einteiligen Eichenbalken ausgetauscht und gesichert, so dass sich nun der Wasserstand in den Teichketten und im Hochwasserentlastungsgraben etwa 5 cm höher einpendeln wird.
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Pulheim/Große Laache:
Regenklärbecken wird an den Kölner Randkanal angeschlossen

Ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Wasserqualität im Unterlauf nimmt Formen an: Die Stadt Pulheim errichtet ein neues Regenklärbecken, um die belasteten Oberflächenwässer aus dem Industriegebiet in Zukunft nicht mehr in den Bach laufen zu lassen. Mit einem Finanzaufwand von über 1 Mio. Euro wird vor dem Kölner Randkanal ein so genanntes Regenklärbecken errichtet. Der Bau kommt gut voran. Ende September erfolgte der Abschluss des Beckens an den Kölner Randkanal. Im Frühjahr 2010 soll das Becken in Betrieb genommen werden. Der Bachverband rechnet dann im Unterlauf mit einem Qualitätssprung von einem ganzen Punkt nach oben.
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Pulheim/Bergheim/Rhein-Erft-Kreis
Bachverband jetzt Eigentümer der Großen Laache
Mit Notarvertrag vom 23. März 2009 ist der Bachverband Eigentümer der kompletten Großen Lache geworden - insgesamt 9,5 ha Fläche. Inhaltlich wird sich an der Gewässerunterhaltung nichts ändern.
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Große Laache: Überlaufbauwerk repariert
Nachdem im Sommer 2008, nach erheblichen Anstrengungen, das undichte Überlaufbauwerk abgedichtet werden konnte und nach einer Wartezeit von ca. gut einem halben Jahr keine neuen Undichtigkeiten auftraten, konnten jetzt die Arbeiten mit einem abschließenden Brett beendet werden.
Jetzt hat der Wasserspiegel im Vorteich wieder seine ursprüngliche Höhe, was nicht nur Spaziergänger freut.
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Der Vorteich der Großen Laache ist zugefroren.
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Pulheim: Große Laache
Hinter dem Dammbalkenwehr, dass den Wasserzufluss in den Hochwasserentlastungsgraben begrenzt und von Fischen gegen die Fließrichtung nicht überwunden werden kann, wurde durch eine Grobkiesschüttung der Einstieg in eine rauhe Rampe versucht. Es wird erwartet, dass sich die Zwischenräume im Kies mit der Zeit durch Schwemmsel zusetzen, so dass auch kleine Fische aus der Hochwasserentlastung gegen die Fließrichtung den Dammbalken überwinden können.
Die Maßnahme zählt mit dazu, mit möglichst wenig Aufwand und natürlichen Mitteln, auf Dauer die Durchlässigkeit des Gewässers herzustellen.
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Pulheim: Große Laache – Leck in der Böschung eines Aufbereitungsteich
In der Böschung des dritten Aufbereitungsteichs hat sich ein Leck gebildet. Das Wasser tritt direkt über in den Sersickerungsgraben. Folge: Die anschließenden kleinen Teichketten und Gräben, bis hin zum letzten Teich, der über das Stahlrohr Wasser erhält, sind trocken.
Der Bachverband hat mit Sandsäcken eine Notreparatur vorgenommen.
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Pulheim: Große Laache – Vorteich
Eisränder und ein zugefrorener Vorteich verzaubern den Vorteich zur Großen Laache zum Neujahrsbeginn 2009.
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Gegen Ferienende hatten vermutlich Jugendliche die beiden Dammbalkenwehre vor der Großen Laache zerstört. Mit beiden
Wehren wird die Zuleitung des Bachwassers des Pulheimer Bachs gesteuert.
Mit einem Provisorium konnte der Bachverband hier schnell dem Erftverband helfen. Nach wenigen Stunden war der Wasserstand wieder normal.
Der Erftverband ist für die Unterhaltung der Großen Laache zuständig.
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Pulheim:
Am alten Rhein – Große Laache
Zur alten Rheinschlinge zählt auch die Große Laache mit ihrem Naturschutzgebiet. Sie wird ebenfalls durch das Wasser des Pulheimer Bachs gespeist.*
Über einen Vorteich mit einem Einleitungsbauwerk aus Eichenbohlen mit Tauchwand durchfließt das Bachwasser anschließend verschiedene Teichketten mit berechneter Aufenthaltsdauer. Durch natürliche Reinigungskräfte wird in diesen Teichen die Wasserqualität weiter verbessert, bevor das Wasser über einen Versickerungsschlitz dem Grundwasserleiter Kies/Sand zugeführt wird.
Nach ca. 2.000 Tagen Fließzeit durch die alten Rheinkiese erreicht das Wasser auch die Brunnengalerien des Wasserwerkes Köln-Weiler. Insofern ist es von großer Bedeutung, dass alles getan wird, um nachhaltig die Wasserqualität des Bachwassers zu verbessern. Hierzu hat der Bachverband vor Jahren ein eigenes Gewässergüteprogramm aufgelegt.
Das Gebiet der Großen Laache zählt zu einem beliebten Naherholungsgebiet.
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Die Wassermengenaufteilung in Richtung Kleine Laache und in Richtung Große Laache erfolgt vor der Pletschmühle (um 1500 – um 1939 Jh.) durch ein Aufteilungsbauwerk. |

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Grundwasseranreicherung über die Große Laache
Kurz oberhalb der Pletschmühle liegt der Abfluss zwischen 50 bis 60 Liter/Sekunde. Auf das Jahr umgerechnet sind das zwischen 1,5 und 2 Mio. Kubikmeter Wasser die in die Grundwasseranreicherung gelangen. |



Überfluteter Auenbereich in der Großen Laache
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Das Versickerungsgebiet "Große Laache"
Die Große Laache bei Pulheim ist das Relikt einer alten Rheinschlinge inmitten des ehemaligen Auenwalds. Sie ist das natürliche Mündungsgebiet des Pulheimer Bachs, der heute mit dem Übertritt in die Niederterrasse in gut durchlässigen Bodenschichten versickert.
Seit Ende der 60er Jahre nutzt der Erftverband die Große Laache gezielt zur Stützung des Grundwasserhaushalts im Norden der Stadt Köln. Aufgrund des intensiven Versickerungsbetriebs entstand zunächst eine nach heutigem ökologischem Verständnis unbefriedigende technische Grabenstruktur mit unzureichenden Entwicklungsmöglichkeiten einer natürlichen Pflanzen- und Tierwelt. Zudem führten die durch den Pulheimer Bach herangeführten Stickstoff- und Phosphorfrachten zu einer starken Eutrophierung und Verschlammung der Gräben.
Der unbefriedigende Zustand veranlasste den Erftverband, die Große Laache 1993 nach ökologischen Kriterien umzugestalten. Ziel der Maßnahme war - unbeschadet der Versickerungsleistung - die Schaffung naturnaher Biotope durch weitgehendes Entfernen der technischen Strukturen sowie die Verbesserung der Qualität des zuströmenden Wassers. Zuvor erprobte und optimierte der Erftverband drei Jahre lang ein naturnahes Verfahren zur Verminderung der im Übermaß schädlichen Pflanzennährstoffe Stickstoff und Phosphor. Basierend auf den Ergebnissen wurden drei spezielle Teiche angelegt, die eine Aufbereitung des zufließenden Wassers ermöglichen.
Die Große Laache ist heute eines der wenigen größeren Feuchtgebiete des Rhein-Erft-Kreises. Mit ihren Gräben, Tümpeln, Teichen und wechselfeuchten Biotopstrukturen ist sie ein wertvolles Refugium wassergebundener Pflanzen und Tiere. 1999 wurde die Große Laache als Naturschutzgebiet ausgewiesen.
Ansprechpartner:
Dr. Udo Rose (02271) 88-1295
Dipl.-Ing. Petra Lenkenhoff (02271) 88-1294
Teich der Großen Laache |

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Pulheim:
Umfangreiche Bepflanzungen am Pulheimer Bach
Der Unterhaltungsverband Pulheimer Bach nutzt die milde Witterung aus und hat mit umfangreichen Pflanzmaßnahmen am Unter- und Mittellauf des Pulheimer Bachs begonnen. Dabei hat die Bepflanzung der Südufer mit Schwarzerlen Vorrang, um die Beschattung beider Bachufer zu verdichten. Beschattete Ufer lassen z.B. Brennnesseln und Brombeeren weniger Chancen und minimieren so den Unterhaltungsaufwand.
Erstmals werden auch heimische Binsen und Rohrkolben gepflanzt, um ergänzend Bachufer in renaturierten Abschnitten zu stabilisieren. |


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Unterhaltungsverband Pulheimer Bach |
In der Bachaue
50259 Pulheim
Tel.: (02238) 50794
Fax.: (02238) 808345 |
In der Bachaue
(zwischen Geyen und Pulheim)
50259 Pulheim
Tel.: (02238) 50794
Fax.: (02238) 808345
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