23.03.2017
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3. Bauabschnitt

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Keuschenbroichbach: Kalksinter beschädigt


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Glessen:
Kläranlagenablaufwasser fließt über neue Rausche in den Pulheimer Bach.

Die obere Rausche nimmt das Kläranlagenablaufwasser auf und ist wie ein Naturbach gestaltet. Vom Spazierweg gut zu beobachten. Über diese Rausche fließt das Wasser jetzt bis in Talltiefe, überwindet eine zweite Rausche und fließt dann in den Pulheimer Bach.

Damit ist das alte Bachbett mit seinen Betonsohlschalen seit dem 15. Juli 2010 außer Funktion und stillgelegt.


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15. Juli 2010 - Die Rausche für das Kläranlagenablaufwasser ist fertig. Links und rechts ist Mutterboden aufgetragen. Der alte Bachlauf ist stillgelegt - das gesamte Bachwasser fließt über den neuen Bachlauf.


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Das gesamte Bachwasser und das Kläranlagenablaufwasser fließen seit dem 15. Juli 2010 durch den renaturierten Bachlauf.
Der alte Sohlschalenbachlauf ist stillgelegt.
Im August werden die Drainagen angeschlossen.


Medienmitteilung vom 15. Juli 2010

Bergheim/Pulheim/Rhein-Erft-Kreis:
Verbindung zwischen neuem und alten Bachlauf hergestellt

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Kurz vor dem dritten Sommergewitter, dass die Gewässerbaustelle des Pulheimer Bachverbandes heimsuchte, hat es die Baufirma ASTAKUS noch geschafft, den mit vielen Bögen und Schleifen gestalteten und jetzt in Taltiefe sich durch das Feld windenden neuen Bachlauf an das alte Bachbett, kurz vor der Woltersmühle, anzuschließen. Mit großen Wasserbausteinen wird jetzt die neue Rausche gefasst. Das ist unbedingt nötig, da der Pulheimer Bach bei Starkregen bis zu 3 Kubikmeter Wasser in der Sekunde schadlos ableiten muss. Die Wasserbausteine vernichten im Hochwasserfall auf der Gefällestrecke die gewaltige Energie des sonst harmlosen Gewässers.

Die Gefällestrecke war notwendig, um den neuen Bachlauf hinunter durch das große Betonrohr zu führen, das den beliebten Spazierweg zwischen Sinthern und Glessen unterquert. Jetzt wird noch das Kläranlagenablaufwasser, dass so zu sagen "Badewasserqualität liefert, ebenfalls über eine Rausche, an den neuen Bachlauf angeschlossen. Zum Schluss werden die alten Betonsohlschalen im dann stillgelegten alten Gerinne zerstört.

Die in das Betongerinne mündenden Drainagewässer werden von einer neuen und leistungsfähigeren Drainageleitung gefasst und im Bereich der Mündung in den Keuschenbroichbach dem Bachlauf zugeführt. Nach den Betriebsferien, etwa Mitte August, werden die Arbeiten fortgesetzt. Ende September soll der neue Bachabschnitt fertig sein.


Pulheim-Sinthern:
Neuer Durchlass von der zukünftigen Bachaue zum
Keuschenbroichbach hergestellt


Die ersten 200 m des neuen Bachlaufs sind gegenüber der Kläranlage schon fertig. Die Arbeiten der odendenkmalpflege, im Anschluss an den neuen Bachlauf, sind abgeschlossen.

In der 28. KW werden die Erdarbeiten in der neuen Bachaue fortgesetzt. Es kann damit gerechnet werden, dass der neue Bachabschnitt, zwischen Kläranlage und Einmündung in den Keuschenbroichbach, gegen Ende der 28. KW fertig sein wird. Die provisorische Verbindung zum alten Betonbachbett wird dann wieder geschlossen. Das Kläranlagenablaufwasser wird in etwa 4 Wochen über eine neue Rausche an das neue Naturbachbett angeschlossen sein. Bis dahin bleibt der Betonbachlauf erhalten. Auf die Betonsohlschale wird dann eine leistungsfähige Drainageleitung verlegt und zwei Drainagen aus dem Feld angeschlossen.

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"Ob denn im neuen Bachbett Wasser versickert?", wird immer wieder gefragt. Der schwere Lehmboden nimmt nur wenig Wasser auf. Hinzu kommt eine hoher Grundwasserstand. Nach wenigen Wochen hat sich das neue Bachbett zusätzlich durch mitgeführtes Sediment völlig abgedichtet, so dass man von einem so zusagen nicht messbaren "Verlust" von Wasser sprechen kann.


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Der neue Bachlauf wird in Taltiefe durch eine neue Rohrleitung den Weg vor der Woltersmühle unterqueren. Früher war dieser Weg ein kleiner Deich zwischen zwei Mühlenteichen.

Insofern war der Durchstich zum alten Bachlauf auch für die Bodendenkmalpflege interessant. Die Arbeiten mussten sehr vorsichtig erfolgen, da ein so genannter Lichtwellenleiter (Glasfaserkabel) unterquert werden musste.


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Der Hilfskanal war für die Ausformung des oberen Teils des neuen Bachbetts nötig - wird später wieder verfüllt.

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Grundwasser bei rund 210 cm unter Geländeoberkante, steigend.

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Im neuen Bachbett stellen sich die ersten Bachbewohner ein: hier Gamerus


Bergheim-Glessen/Pulheim-Sinthern:
Neuer Bachlauf nimmt Formen an

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Das anhaltend schöne Sommerwetter konnte gut genutzt werden. Die Erdarbeiten für den neuen Bachlauf zwischen Bergheim-Glessen und Pulheim-Sinthern kommen voran. Rund 200 m neuer Bachlauf sind fast fertig. Man kann gut erkennen, wie sich dort der neue Pulheimer Bach durch die spätere Wiese schlängeln wird. Verständlich, dass Spaziergänger, Wanderer und Biker sich vor Ort für die Renaturierung interessieren.

Hält das gute Wetter an, wird erwartet, dass die Arbeiten bereits in einer Woche den Weg vor der Woltersmühle erreichen (ehemalige Wassermühle).


Bergheim-Glessen:
Maria Pfordt, Bürgermeisterin der Kreisstadt Bergheim, übernimmt ersten Spatenstich bei Kaiserwetter

Endlich kann es losgehen. Die Renaturierungsarbeiten für den 550 m langen Bachabschnitt gegenüber der Kläranlage in Glessen haben begonnen. Der Bach wird entfesselt und zurück in sein altes Bachbett verlegt. Bürgermeisterin Pfordt wurde beim ersten symbolischen Spatenstich unterstützt:
v.l.: Horst Engel (Bachverband), Dr. Reinhard Zeese (UNI Köln), Anna Keller (Ortsbürgermeisterin Glessen), Michael Senk (Erster Beigeordneter Stadt Pulheim), Maria Pfordt (BMin Bergheim), Herr Engelhardt (Erftverband), Jörg Paulke (Rektor Rochus Schule Glessen), Dr. Harald Wegner (Fischer-Teamplan) und Herr Schiffmann (Rheinenergie).

Im Vordergrund der Nachwuchs mit ihrem Beitrag zum ersten Spatenstich. Übrigens: Die Rheinenergie macht aus dem Bachwasser, welches nach rund 9 km zwischen Pulheim und Köln in einen alten Rheinarm mündet (Laachen) und dort versickert, über das Wasserwerk Köln-Weiler Trinkwasser. Das ist eine jährliche Versickerungsmenge von rund 2 Mio m³, eine Menge mit der man eine Stadt von 50.000 Einwohnern mit Trinkwasser versorgen kann.

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Bürgermeisterin Maria Pfordt bei ihrer Rede


Bodendenkmalpflege Bachabschnitt gegenüber Kläranlage in Glessen:

Da der neue Bachlauf mitten durch einen ehemaligen Mühlenteich führen wird, wurde vor Beginn der Erdarbeiten eine Probeschürfung durchgeführt. Nach der Probeschürfung, bei der z.B. Reste von Teichmuscheln gefunden wurden, konnten die Maßnahmen für die Bodendenkmalpflege auf bestimmte Bereiche eingegrenzt werden.

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Glessen gegenüber der Kläranlage: Mündung Kläranlagenablaufwasser (am 18.06.2010)

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Glessen gegenüber der Kläranlage: Mündung Kläranlagenablauf im gemauerten Böschungsufer (am 18.06.2010)


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Glessen gegenüber Kläranlage: Mitten im Rapsfeld wird der neue Bachlauf entstehen (18.06.2010)


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Keuschenbroichgraben: Betonwand des Sinterbeckens wird abgeschrägt (am 16.06.2010)

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Keuschenbroichgraben: Der neue Mündungsbereich oberhalb des Kalksinters nimmt Formen an (am 16.06.2010)


3. Renaturierungsabschnitt gegenüber Kläranlage in Glessen

Die Einmündung des Kläranlagenablaufwassers wird bis in die Rapsfeldmitte verlängert und als
Rausche ausgebildet.

Die neue Bachaue wird leicht mäandrierend mitten durch das Rapsfeld in Richtung Woltersmühle führen.

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Bergheim-Glessen:
Renaturierungsabschnitt Pulheimer Bach, gegenüber der Kläranlage und Einmündung Keuschenbroichgraben stehen unmittelbat bevor. Nach Ausschreibung erfolgte am 26. April 2010 die Submission.


Unterhaltungsverband Pulheimer Bach
In der Bachaue
50259 Pulheim
Tel.: (02238) 50794
Fax.: (02238) 808345
Sprechzeiten:
montags von 10 - 12 Uhr
Grabenmeisterei:
In der Bachaue
(zwischen Geyen und Pulheim)
50259 Pulheim
Tel.: (02238) 50794
Fax.: (02238) 808345