09.09.2010
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Aktuelles

Pulheim und Bergheim:
Hochwasser vom 27. August 2010

Im gesamten Verbandsgebiet konnte der Pulheimer Bach das durch starke und anhaltende Niederschläge entstandene Hochwasser, wie immer, erneut schadlos abführen. Die großen renaturierten Abschnitte (gegenüber Kläranlage Glessen u. zw. Junkerburg u. B 59 N) halten dabei erhebliche Wassermengen zurück und verlangsamen dabei den Abfluss.

Die beiden HRB in Sinthern u. Bendacker sind nicht angesprungen.

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Allerdings zeigt sich am Durchlass vom Vorteich zur Großen Laache, dass der Durchlass bis an seine Grenze belastet war. Freibord nur noch ca. 20 cm. Der zunächst zu Testzwecken vor einer Woche aufgestellte Pegel am Ende des Hochwasserentlastungsgrabens hat sich schon bewährt. Erstmals können wir sagen, dass der Wasserstand dort max. 1,30 m erreicht hat. Bei diesem Wasserstand wird auch ein niedriger Teil des Spazierweges überspült.

Kein Wunder, dass dabei auch die Rohrleitung zum letzten Versickerungsteich anspringt. Dieser Teich ist inzwischen gefüllt.

Hinweis: Das Unwettertief "Cathleen" hat NRW nach Angaben des DWD einen neuen Regenrekord beschert. In Steinfurt fielen 187,5 Liter auf den Quadratmeter.


Illegale Wasserentnahme aus dem Pulheimer Bach mittels Pumpe

Rundschreiben an die Anrainer am Pulheimer Bach in Glessen, Sinthern, Geyen und Pulheim vom 19.07.2010 ...


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Pulheim:
Seit einigen Monaten haben wir es am inneren Wehr mit verstärktem Vandalismus zu tun: Es begann damit, dass zunächst die Neuanpflanzungen (Schlehen) herausgerissen und mit den Wurzeln nach oben (!) in die Sträucher gehängt wurden.

Dann wurden die niedrigen Zäune (ein Draht) zum Schutz der Neuanpflanzungen zerstört. Schließlich wurden die "Strauchwerkbarrieren", um einen Trampelpfad dauerhaft zu schließen, systematisch beseitigt. Und aktuell wurden fast alle Zaunpfähle herausgerissen und zusammen mit dem Strauchwerk im inneren Wehr verteilt (17.07.2010).


Pulheim:
Januarhochwasser 2010 am Pulheimer Bach

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Durch die Renaturierung zwischen der Junkerburg in Geyen und der B 59 N wurde das Bachbett so aufgeweitet, dass der Bach sich bei Niedrig- und Mittelwasser friedlich in Menaderbögen schlengelnd zu Tal bewegen kann; eine Augenweide für Naturliebhaber.

Bei Hochwasser, wie jetzt durch das plötzlich einsetzende Tauwetter, sogar mit Regen verbunden, kann der Bach vorbildlich und gefahrlos das breite Bachbett ausnutzen.

An einigen Stellen schwillt er auf eine Breite von über 5 m an.
Meanderbögen, Inseln, Halbinseln und Stillwasserzonen haben vorübergehnd und schadlos Land unter. So ist nicht nur Natur zurückgewonnen, sondern auch zusätzlicher Hochwasserschutz für die weiter Bach abwärts liegende Ortslage Pulheim.

Das Bild zeigt das Hochwasser an der Schmetterlingsinsel. Trittsteine der Bachfurt und eine Stillwasserzone sind schon überspühlt.


Pulheim/Glessen: Tag der offenen Tür ein Erfolg

Einige Gäste nutzten den Tag der offenen Tür in der Grabenmeisterei zu einer geführten Wanderung von Glessen nach Geyen.

Helmut Paul, stv. Verbandsvorsteher, hatte Dr. Reinhard Zeese für die Erläuterungen gewinnen können. In der Grabenmeisterei war vor allem das Edelkrebsprojekt von Interesse. Dr. Harald Groß, Leiter des Edelkrebsprojektes in NRW, hatte einige Tiere mitgebracht, so dass man sich die Krebse in Aquarien ansehen konnte. Interessante Schautafeln informierten über den Edelkrebs. Die Wiederansiedlung der Edelkrebse beginnt im Oktober2009.

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Für den Rückweg nach Glessen hatte Helmut Paul einen Planwagen organisiert.



Pulheim: Schnitzeljagd am Pulheimer Bach

Die Mitarbeiter des Unterhaltungsverbandes Pulheimer Bach zeigten Humor und erwiesen sich gleichzeitig als keine Spielverderber:

Bei ihren regelmäßigen Kontrollgängen, um leider auch Wohlstandsmüll einzusammeln, stießen sie auf diese „nette“ Tüte, die an einem rosa Bändchen in einen Strauch am Bachufer gehängt war. Die Aufschrift war eindeutige: „Kein Müll – nicht wegschmeißen – Schnitzeljagd“.

„Wir haben sie hängen lassen und vermuten, dass wir so zum Spaß der Schnitzeljagd beigetragen konnten“, so ihr Kommentar.



Bergheim/Pulheim: Wissenschaftliche Arbeit am Pulheimer Bach beginnt

Die UNI Köln beginnt mit wissenschaftlichen Projekten am Pulheimer Bach.

Im Rahmen der Kooperations- und Patenschaftsvereinbarung zwischen Pulheimer Bachverband und der UNI Köln wird ab Mitte März 2009 Dr. Oliver Bödeker mit dem Bohrfahrzeug der Universität zu Köln, Geographisches Institut, am Pulheimer Bach, im Bereich Glessen und Keuschenbroich Bohrungen vornehmen.

Erwartet werden erste Ergebnisse zum Thema Bodenabtrag.




Bergheim/Pulheim: Infotafeln erweitert

Am Zaun der Grabenmeisterei, Pulheim, In der Bachaue, geben informative Tafeln Auskunft über Besonderheiten rund um das Thema Wasser und auch die ersten Hinweise auf geplante Erzählstationen im Rahmen des Erlebnispfades entlang des Pulheimer Bachs:

Wasser als Erholungsfaktor – Große und Kleine Laache –
Feuer und Wasser – Wasser als Landschaftsgestalter –

Kalksinter und als aktuellste Tafel Informationen über das Kooperations- und Patenschaftsabkommen mit der Universität zu Köln, Geographisches Institut.

Geplant ist, dass solche Tafeln in 3-4 so genannten „Ankerpunkten“ in Glessen, Sinthern, Geyen und Pulheim Informationen für Spaziergänger, Wanderer und Besucher des Erlebnispfades geben. Über die Lage und konkrete Gestaltung dieser Ankerpunkte werden die Gremien des Verbandes, der Städte Bergheim und Pulheim und des Rhein-Erft-Kreises Mitte 2009 beraten und entscheiden. 2010 sollen sie stehen.




Brühl: Lebendiges Wasser

Zur Auftaktveranstaltung „Lebendiges Wasser – Gewässer zum Leben“ hatte die Bezirksregierung Köln nach Brühl in das Max Ernst Museum eingeladen.

In der Veranstaltung wurden die wesentlichen Ziele des Bewirtschaftungsplans sowie bedeutsame Fragen zur Umsetzung der Maßnahmen und deren Finanzierung vor dem Hintergrund der EU-Wasserrahmenrichtlinie diskutiert.

Vom Bachverband nahmen teil:
Susanne Mühlenbein, Geschäftsführerin,
Helmut Paul, stv. Verbandsvorsteher und
Horst Engel,Verbandsvorsteher.



Winter 2009: tote Fische im Junkerburggraben




Bachrundverbessenrung - hier an der Mündung des Abtsmühlengrabens



Bendacker eiskalt


Kalksinther unter Eis




Ein Graureiher hungert.



80 Prozent der Eisvögel sollen verhungert sein, so Förster Thomas in einem Medienbericht vom 15.1.09.


Winter 2009


Rodelvergnügen am Bach in Glessen


Gebirgsstelze




Pulheim: Große Laache

Hinter dem Dammbalkenwehr, dass den Wasserzufluss in den Hochwasserentlastungsgraben begrenzt und von Fischen gegen die Fließrichtung nicht überwunden werden kann, wurde durch eine Grobkiesschüttung der Einstieg in eine rauhe Rampe versucht. Es wird erwartet, dass sich die Zwischenräume im Kies mit der Zeit durch Schwemmsel zusetzen, so dass auch kleine Fische aus der Hochwasserentlastung gegen die Fließrichtung den Dammbalken überwinden können.

Die Maßnahme zählt mit dazu, mit möglichst wenig Aufwand und natürlichen Mitteln, auf Dauer die Durchlässigkeit des Gewässers herzustellen.




Leck abgedichtet.




Pulheim: Große Laache – Leck in der Böschung eines Aufbereitungsteich

In der Böschung des dritten Aufbereitungsteichs hat sich ein Leck gebildet. Das Wasser tritt direkt über in den Sersickerungsgraben. Folge: Die anschließenden kleinen Teichketten und Gräben, bis hin zum letzten Teich, der über das Stahlrohr Wasser erhält, sind trocken.

Der Bachverband hat mit Sandsäcken eine Notreparatur vorgenommen.




Pulheim: Vandalen und Diebe am Pulheimer Bach

Leider musste der Bachverband zu Beginn des neuen Jahres Strafanzeige erstatten: Unbekannte Täter hatten in der neuen Bachaue zwischen B 59 n und Junkerburg Uferrandgehölze beschädigt und zwei Schilder gestohlen:
  • 1 Umweltschild mit „Eulensymbol“; es soll in der Bachaue auf den sensiblen Umgang mit Flora und Fauna hinweisen - und natürlich auch auf den seltenen Eulenbestand.
  • 1 Wegweisungsschild in den regionale2010 Farben.




Pulheim: Große Laache – Vorteich

Eisränder und ein zugefrorener Vorteich verzaubern den Vorteich zur Großen Laache zum Neujahrsbeginn 2009.




Grüße zu Weihnachten und zum neuen Jahr 2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

ein sehr erfolgreiches Jahr 2008 geht für meinen Verband zu Ende. Niemand hätte erahnen können, was wir mit der „regionale2010 – REGIOGRÜN – Wasserachse Pulheimer Bach – Erlebnispfad“ alles anstoßen werden. Zunächst hatten wir die Renaturierung und den Erlebnispfad im Blick und konnten kaum ahnen, dass sich daraus sehr schnell ergänzende und sehr wertvolle Initiativen entwickeln werden:
Patenschaft und Kooperation mit dem Geographischen Institut der Universität zu Köln,
Grünes Klassenzimmer der GGS Sinthern-Geyen-Manstedten, der Rochus Schule in Glessen und des Geschwister Scholl Gymnasiums in Pulheim. Wobei die GGS Sinthern-Geyen-Manstedten schon zu ihrem Schulfest im November ausgezeichnete Projektergebnisse präsentieren konnte.
Die Freiwillige Feuerwehr in Geyen packte das Thema Pumpen an und begann mit Restaurierung einer großen Pumpe und des alten Spritzenhauses in Geyen.
Der Verein für Geschichte e.V. nahm zwei Führungen am Bach in seine Jahresplanung 2009 auf.

Die Medien haben ausführlich und positiv berichtet.

Für die gewährte Unterstützung und die Initiativen danke ich herzlich.

Vor uns liegt ein neues Jahr mit dem Fortgang der Renaturierung – jetzt in Glessen, gegenüber der Kläranlage.
Die planungsrechtliche Festlegung der Standorte für Erzählstationen, Ankerpunkte und Plattformen für die außerschulischen Lernstandorte wird erheblichen Abstimmungsbedarf auslösen, um eine breite Basis und Zustimmung zu finden.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, Ihren Familien und
Kolleginnen und Kollegen
ein geruhsames, schönes Weihnachtsfest
und ein gesundes und erfolgreiches 2009
Ihr
gez.: Horst Engel

Medienmitteilung "Weihnachtsgrüße" als .pdf-Dokument...


Medieninfo anlässlich der Unterzeichnung der Patenschafts- und Kooperationsurkunde, 10.11.08, Universität zu Köln, Geographisches Institut

Anschreiben zur Medienmitteilung des Unterhaltungsverband Pulheimer Bach vom 12.11.08...

Medienmitteilung des Unterhaltungsverband Pulheimer Bach vom 12.11.08...


Urkunde zwischen dem Bachverband und der Universität zu Köln



v. l.: am Tisch, Prof. Schneider, Horst Engel, Helmut Paul, Dr. Morisse 2. Reihe v. l.: Dr. Zeese, Prof. Braun, und daneben und dahinter Mitglieder der Verbandsversammlung



v. l.: Prof. Schneider und Horst Engel



Bürgermeisterin Maria Pfordt besucht Bachverband.

Bergheims Bürgermeisterin Maria Pfordt´und ihre gesamte Verwaltungsspitze besuchte den Bachverband. Sie ließ sich besonders die beabsichtigten Projekt im Rahmen der regionale2010/Regio Grün erläutern.

Bei einem abschließenden Ortstermin besichtigte sie den renaturierten Abschnitt der Abtsmühlenquelle (Bild).


Unterhaltungsverband Pulheimer Bach
In der Bachaue
50259 Pulheim
Tel.: (02238) 50794
Fax.: (02238) 808345
Sprechzeiten:
montags von 10 - 12 Uhr
Grabenmeisterei:
In der Bachaue
(zwischen Geyen und Pulheim)
50259 Pulheim
Tel.: (02238) 50794
Fax.: (02238) 808345