23.03.2017
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Bodenerosion

Bodenerosion:
Bodenabtrag von max. 10 Tonnen/Ha/Jahr = Schichtdicke von 0,6 mm sind tolerierbar - möglichst aber deutlich zu unterschreiten. Regenwasser darf sich nicht auch Ackerflächsen ansammeln, um die Bodenerosion zu minimieren.


Pulheim: Mergelkammer im Feld an der Zufahrt zur Bachmeisterei eingestürzt

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Nach Einmessung der Mergelkammer (roter Punkt) kann vermutet werden, so Frau Prof. Dr. Renate Gerlach vom Rheinischen Amt für Bodendenkmalpflege, dass dort möglicherweise ein ganzes Areal (unbekannter Ausdehnung) von Mergelschächten und Mergelkammern vorliegen muss. Die eingestürzte Mergelkammer ist nämlich weder identisch mit dem in der MatDat kartierten Loch, noch mit dem sichtbaren Loch auf dem Höhenmodell (Karte). Der Bachverband hat den Landwirt informiert, denn die aktuell sichtbare Mergelkammer ist ja Kandidat für den nächsten Einbruch. Solche Geogefahren werden problematisch, wenn darüber Bebauungspläne gelegt werden. Dann könnten ganze Mauern in sich mit Sicherheit auftuende Tagesbrüche stürzen.

Zur Medeinmitteilung...


Pulheim: Plötzlich entstand ein große Loch

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Auf dem Feld, neben der Straße zur Bachmeisterei (In der Bachaue), tat sich im Dezember 2010 plötzlich die Erde auf.
Nach Überprüfung wurde eine große Mergelgrube mit einer Mergelkammer identifiziert, die in der dortigen Gegend nicht ungewöhnlich ist.

Derzeit wird an der Auswertung gearbeitet.


Mure: Ergebnis der Vermessung

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Ackerfläche mit "Wellenbild", offensichtlicher Ausgang der Mure, Länge 40 m, Breite 18 m
Weg talwärts, bis zum Schwemmfächer 475 m
Schwemmfächer-Dreieck a-Seite 36 m - b-Seite = 21 m - c-Seite = 40 m
Stärke/Dicke gut 5 cm
(15.01.2011)


Bergheim-Glessen: Mure zerstört den Waldweg im Naturschutzgebiet Liebesallee

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Eine Mure, mit einem schießend turbulenten Abfluss, die man eigentlich nur aus Bergregionen kennt, hat Mitte Januar 2011 den Waldweg, der vom Parkplatz Feuerwehrhaus geradeaus in Richtung Glessener Höhe führt, völlig zerstört. Wassermassen, die oben auf dem Feld standen, konnten so eine Kraft entwickeln, dass sie Steine und Geröll aus dem Weg transportieren konnten. Tiefe Rinnen zeigen: Was oben lag, liegt jetzt unten. Im flacheren Teil des Weges haben sie sich in einem breiten Schwemmfächer ausgebreitet. Die feineren Bestandteile, wie Löss und Lehm, sind dann in enormen Mengen in den nördlichen Quellbach des Naturschutzgebietes Liebesallee gespült.
(15.01.2011)


Die Bilder verdeutlichen an der durch den Pflug beschädigten Wasserleitung wie gering durch Bodenerosion inzwischen die Überdeckung des Rohres ist.
Schadenstelle oberhalb im Feld: 32-35 cm
Schadenstelle ca. 30 m unterhalb im Feld: 35-40 cm.
Unterstellt man, dass die Leitung seinerzeit frostsicher in einer Mindesttiefe von etwa 80 cm verlegt wurde, ist die damalige Überdeckung mit Boden inzwischen auf die Hälfte geschrumpft. Ein unwiederbringlicher Verlust an wertvollem Ackerboden.

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Das unterhalb des Feldes im Teich entdeckte Tonrohr (Bild) stammt offensichtlich von der Wasserleitung.


Die Bodenerosion hat über viele Jahre wertvollen Ackerboden unwiederbringlich zu Tal gespühlt. Inzwischen reicht sogar die Überdeckung einer stabilen Wasserleitung aus Tonrohr nicht mehr aus. Der Pflughorizont reicht bis auf das Tonrohr, so dass der Pflug jetzt Stücke herausreißen kann. Die Leitung liegt offen.

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Das abfließende Wasser spühlt immer tiefere Erosionsrinnen. Der wertvolle Löss und Lehm wird in das Quellgebiet des Pulheimer Bachs eingetragen. Dort führt es zur Verlandung und Störungen am Durchlass des dortigen Hochwasserschutzdammes. Immer häufiger setzen sich die beiden Durchlässe zu. Der Unterhaltungsaufwand steigt.


Bergheim-Glessen: Bodenerosion schwemmt unwiederbringlich wertvollen Ackeboden weg

Nach den starken Regenfällen in der zweiten Januarwoche 2011 waren die Schäden durch das Abschwemmen von wertvollem Löss und Lehm besonders in Glessen, auf den Hängen rund um das Naturschutzgebiet Liebesallee , durch viele Schwemmfächer (Bild) überdeutlich zu sehen. Dieser Prozess dauert bereits Jahre an. Vergeblich versuchen die Landwirte durch Bodenauffüllung den kontinuierlichen Verlust an wertvollem Ackerboden auszugleichen. Auf Dauer hilft es nicht. Es verlangt nach anderen Konzepten, zumal der Löss- und Lehmeintrag in das Quellgebiet des Pulheimer Baches zu weiterer Verlandung bzw. zu erhöhtem Unterhaltungsaufwand und Kosten führt.

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Der Waldweg, der vom Feuerwehrhaus zur Glessener Höhe führt, wurde durch das herabstürzende Wasser völlig zerstört. Die tiefen Spuren zeigen, dass sich hier Erosionskräfte entfaltet haben, die beinahe den Charakter von Muren hatten (Bild). Muren kennt man aus dem Gebirge. Es sind Schutt- oder Schlammströme mit zerstörerischer Energie.
(14.01.2011)


Unterhaltungsverband Pulheimer Bach
In der Bachaue
50259 Pulheim
Tel.: (02238) 50794
Fax.: (02238) 808345
Sprechzeiten:
montags von 10 - 12 Uhr
Grabenmeisterei:
In der Bachaue
(zwischen Geyen und Pulheim)
50259 Pulheim
Tel.: (02238) 50794
Fax.: (02238) 808345