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seltene Pflanzen und Tiere
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Pulheim: Seltene Seekanne eingewandert


Über 1,50 m tiefe Gewässer werden von der Seekanne selten besiedelt. Ihre Samen sind schwimmfähig, werden aber auch im Gefieder von Wasservögeln verbreitet. Vermutlich ist sie so, zum Beispiel über das Gefieder der Stockenten, in den Pulheimer Bach eingewandert und hat eine Stillwasserzone im renaturierten Bachabschnitt zwischen der Junkerburg in Geyen und der B 59 N in Besitz genommen.
Sie wird leicht mit Seerosen verwechselt. Ihre Blätter haben aber nur eine Länge von maximal 8 Zentimetern. Ihre Blüten öffenen sich in der Sonne goldgelb und haben einen Durchmesser von etwa 3 Zentimetern. Die bärtigen Wimpern am Rande der Kronenblätter sollen die Schauwirkung auf Insekten erhöhen. Das dies gelingt, zeigt auch ein Männchen der Gebänderten-Prachtlibelle, das sich auf der Blüte niedergelassen hat.
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Große Laache: Schmetterling Walbrettspiel (am 08. August 2010)
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Pulheim/Rhein-Erft-Kreis: Gartenschläfer in der Großen Laache entdeckt

Der Gartenschläfer aus der Familie der Bilche (Schläfer oder Schlafmäuse) ist ein Verwandter der Hörnchen und im Bestand das am stärksten in Europa zurückgegangene Nagetier.
Um so erfreulicher war es den nur etwa 10 cm großen, nachtaktiven Nager im alten Laubwald am oberen Prallhang der Großen Laache zu entdecken. Er scheint das Revier mit den sandigen und steinigen Ufern des Pulheimer Sees und dem alten Laubwaldbestand in der Große Laache für sich entdeckt zu haben.
Sie verbringen den Tag gerne in kugelförmigen Nestern, in Baumhöhlen und gerne in Nistkästen oder wie das Bild zeigt in einem im Gebüsch liegenden Rest eines Rasengittersteins. Gartenschläfer sind Allesfresser. Die Nahrung besteht aus Insekten, Würmern, Schnecken sowie Früchten.
Die Fortpflanzung findet von Mai bis Juli statt. Die Würfe umfassen 1-9, meist 4-6 Junge.
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Glessen:
Eisiger Januar 2010 - warme Bachquellen

Rotkehlchen nutzen die stets deutlich wärmeren Quellschüttungen im Quellgebiet Liebesallee zum Trinken und für den Gefiederputz.
So von Dr. Zeese beim Vermessen der Quellen für den Erlebnispfad beobachtet und ganz nebenbei mit Foto festgehalten.
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Pulheim: Graureiher auf eisigen Abwegen?

Früher hieß er Fischreiher. Als man aber feststellte, dass dieser stattliche Großvogel, mit über 90 cm Kopfhöhe, außerhalb seiner Brutzeit, Ende Februar Anfang März, seinen Nahrungsbedarf vor allem durch den Fang von Wühlmäusen deckte, hatte er seinen Namen weg: Graureiher.
Auf dem Bild ist schön zu sehen, wie er auf einem Feld neben der Großen Laache, die nicht völlig zugefroren ist, unbeweglich vor einem Bau einer Wühlmaus lauert.
Ob er am Ende kalte Füße bekam und wieder in die etwas wärmeren Offenwasserstellen der Teiche in der Großen Laache wechselte, oder ob er die Wühlmaus schnappen konnte, schwer zu sagen.
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Mandarinente am Pulheimer Bach
Seit Monaten hält sich ein Weibchen der Mandarinente am Pulheimer Bach auf.
Es ist vermutlich aus einem Park entwichen.
Die Männchen haben ein buntes Federkleid in orange und rot.
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Geyen: Brautente am Pulheimer Bach (?)
Seit Monaten wird eine schwer zu bestimmende Ente im renaturierten Bachabschnitt gesichtet. Der große Augenring und Lidstrich deuten auf ein Weibchen der Brautente hin (Aix sponsa).
Beim Kopfbild kann man den dunklen Nagel an der Schnabelspitze erkennen.
Das passt. Im Schwanzbereich sieht man eine leicht angedeutete Streifenstruktur. Auch das passt.
Ein Rest Unsicherheit bleibt aber, da das Weibchen der Mandarinente (Aix galericulata) beinahe zum Verwechseln ähnlich aussieht. Allerdings sind Augenring und Lidstrich feiner ausgebildet.
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Artenvielfalt nimmt zu
Teichmuschel und Wasserschlauch haben sich in den Stillwasserzonen längs des renaturierten Abschnitts zwischen B 59 N und Junkerburg angesiedelt.
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Köcherfliegenlarven fast unter jedem dritten Stein
Wenige Wochen nach der Einweihung des ersten renaturierten Bachabschnittes zwischen der Junkerburg in Geyen und der B 59 vor Pulheim hat die Natur Besitz vom „Naturbach“ ergriffen: Fast unter jedem dritten Stein konnten Köcherfliegenlarven gefunden werden. Hier eine Makroaufnahme mit dem Fangnetz einer Köcherfliegenlarve, die kurz zuvor ihren Köcher aus kleinen Steinchen verlassen hatte. Deutlich sind an den Netzrändern, dort wo der feine Wasserfilm schon abgetrocknet ist, die beinahe rechtwinkeligen Netzstrukturen zu sehen. Natürlich wurde der
Stein nach der Aufnahme sofort wieder in den Bach zurückgelegt.
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Schmetterling, noch nicht bestimmt (aufgenommen am Bendacker)
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Blutströpfchen (Zagaene filipendualae)
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Ockergelber Dickkopffalter
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Sinthern/Glessen: Strudelwürmer
Strudelwürmer „Turbellaria“, sind in einem größeren Vorkommen im kalten und sehr sauberen Quellbach der Keuschenbroichquelle zu finden. Wegen des ausgeprägten dreieckigen Kopfes, mit seitlich beweglichen Öhrchen und 2 Augen, vermutlich die seltenere Art Dugesia gonocephala, Familie Planariidae.
Man muss nur mit etwas Geduld den Bachgrund sorgfältig beobachten, dann findet man die Strudelwürmer (bräunlich bis schwarz, ca. 25 mm lang) langsam über den Grund kriechen.
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Pulheim: Nilgans auf Stippvisite an den Bendackerteichen.
Am 10. April 2008 wurde ein Pärchen der Nilgans an den Bendackerteichen gesichtet.
Vorkommen: In England seit 200 Jahren eingebürgert, in Holland seit 1969 wildlebend; deutliche Zunahme, vor allem am Niederrhein, aber immer noch nur vereinzelt.
Die Nilgans, lateinischer Name Alopochen aegyptiacus, ist eine der verbreitesten Wasservögel Afrikas. Die Erstansiedlung in Europa erfolgte mit menschlicher Hilfe; seither breitet sich die Art aus.
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Rote Pestwurz (Unterlauf und Laache)
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Wassersellerie (Abtsmühlengraben)
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Sumpfdotterblume (Caltha palustris), Vorkommen Quellgebiet Liebesalle; steht in NRW auf der Vorwarnliste gefährdeter Arten.
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Wechselblättriges Milzkraut (Chrysosplenium alternifolium). Vorkommen Quellgebiet Liebesallee.
In NRW und der Niederrheinischen Bucht zwar als ungefährdet angegeben – im Rhein-Erft-Kreis wahrscheinlich einziges Vorkommen laut Verbreitungsatlas der Farn- und Blütenpflanzen.
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Bergheim-Glessen:
Im Hauptquellgebiet Liebesalle findet sich der seltene Grüne Nieswurz-Helleborus viridis.
Bei der Grünen Nestwurz handelt es sich um eine Rote-Liste-Art der Gefährdungsstufe 3 (= gefährdet). Sie ist insgesamt im Rhein-Erft-Kreis sehr selten und daher auf jeden Fall ein besonderer Fund.
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Zum Vergleich: Christrose im Blumenhandel
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Unterhaltungsverband Pulheimer Bach |
In der Bachaue
50259 Pulheim
Tel.: (02238) 50794
Fax.: (02238) 808345 |
In der Bachaue
(zwischen Geyen und Pulheim)
50259 Pulheim
Tel.: (02238) 50794
Fax.: (02238) 808345
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