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Von der ehemaligen Mühlenteichböschung wir ein Lackabzug gemacht.
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Pulheim/Bergheim:
Bodenprofil vom Schnitt durch den Rand des ehemaligen Mühlenweihers der Woltersmühle in Pulheim-Sinthern



Im Zusammenhang mit der Bodendenkmalpflege wird auch ein Bodenprofil als Lackabzug gefertigt. Begünstigt durch das trockene und heiße Sommerwetter wird ein sehr gutes Ergebnis erwartet.
Dafür spricht auch der ausgezeichnete Ruf von "GEO+ART Sandprofile", Herr Ekkehard Runge, 28790 Schwanenwede: www.g-a-sandprofile.de
Das Lackprofil wird textlich erläutert und die mobile Ausstellung des Bachverbandes ergänzen.
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Glessen: Bodendenkmalpflege wird beachtet
Nach allen Planungsüberlegungen und Recherchen rechnet der Bachverband kaum mit Bodendenkmälern im Bereich des zukünftigen Bachabschnitts gegenüber der Kläranlage. Trotzdem wurde in Abstimmung mit dem Bodendenkmalamt beim LVR die Fachfirma ARTEMUS mit der "Beobachtenden Baubegleitung nach Bauzeitenplan" beauftragt.
Mit glattem Böschungslöffel halfen Probeschürfungen die Bereiche für mögliche Bodendenkmäler einzugrenzen. Schwerpunkt ist dabei der ehemalige Mühlenweiher, der sich früher gegenüber der Kläranlage befand und 1922 Jh. verfüllt wurde. Außer Resten von Teichmuscheln konnte noch nichts gefunden werden (25.06.10).




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Der beherzte Schnitt durch die Landschaft
Spuren der Vergangenheit fanden Archäologen entlang der Anschlussleitung Köln-Süd
Symbolisch das Grab erhellen und Geister abwehren sollten die Tonlämpchen, die mit auf die Totenreise gegeben wurden.
Auf ihrem Weg durch Deutschland schlängeln sich die Erdgasleitungen der WINGAS auch durch Gebiete, in denen Zeugen früherer Jahrhunderte, manchmal gar Jahrtausende, in der Erde schlummern. Archäologenteams begleiten daher stets den Leitungsbau. Wenn die Bagger anrücken, um der Pipeline den Weg zu ebnen, untersuchen die Archäologen ganz genau die Rohrgrabenprofile in der Hoffnung einen ganz großen, besonders interessanten oder sonst unwiederbringlich verlorenen Fund zu machen. So war es auch beim Bau der Anschlussleitung Köln-Süd, die westlich von Pulheim von der Erdgasfernleitung WEDAL abzweigt und über Frechen und Hürth auf einer Länge von 30 Kilometern bis zum Werk der Degussa-Hüls in Wesseling führt.
Interessante Funde
Der Schnitt der Gasleitungstrasse durch eine altbesiedelte Lösslandschaft erwies sich als archäologischer Glücksfall. Beim Abtrag des Mutterbodens entdeckten die Archäologen fünf bislang unbekannte römische Trümmerstellen. Die Römer eroberten vor rund 2000 Jahren das Rheinland. Sie errichteten Legionslager und siedelten Veteranen auf Landgütern an. Es liegt daher nahe, dass nicht nur in Köln selbst, sondern auch inder näheren Umgebung bei Bauarbeiten zahlreiche römische Trümmerstellen freigelegt wurden.
Nördlich von Frechen und in Kalscheuren wurden mehrere Gruben freigelegt, die mit Holzkohle verfüllt waren. Ihr kastenfömiger Umriss, die durch Hitze hervorgerufene Verziegelung an den Grubensohlen und die Holzkohle deuteten auf Brandgräber hin. Die Formen der Brandbestattungen waren in römischer Zeit vielfältig. Vorwiegend wurde über einer Grube ein Scheiterhaufen errichtet, auf dem sich neben dem Leichnam auch die Beigaben, wie Gefäße, Gläser und Schmuck oder Waffen befanden. Der brennende Scheiterhaufen fiel in die Grube und brannte dort weiter, wodurch eine Verziegelung an der Grubensohle und den Wänden entstand. Die archäologische Begleitung der Baumaßnahmen für die Anschlussleitung Köln-Süd erbrachte fast 60 den Denkmalämtern bisher unbekannte Fundstellen. Zwangsläufig ergeben sich daraus auch zahlreiche neue Erkenntnisse, aber auch noch nicht gelöste Rätsel für Archäologen.
Fast sechs Meter unter der heutigen Erdoberfläche liegt das römerzeitliche Bett des Pulheimer Baches. Die hellen Bachsedimente sind deutlich zu erkennen.
© 2000 WINGAS GmbH
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Unterhaltungsverband Pulheimer Bach |
In der Bachaue
50259 Pulheim
Tel.: (02238) 50794
Fax.: (02238) 808345 |
In der Bachaue
(zwischen Geyen und Pulheim)
50259 Pulheim
Tel.: (02238) 50794
Fax.: (02238) 808345
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