27.05.2017
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Historische Pumpen

Geyen: Spritzenhäuschen strahlt in neuem Glanz

Nach über 2 Jahren ehrenamtlicher Rentaurierungsarbeiten kann die Freiwillige Feuerwehr in Geyen langsam das Ende ihrer wertvollen Arbeit absehen. Das historische Spritzenhäuschen ist wieder ein Blickfang geworden. Als Erzählstation für den Wasserkreislauf ist es in die "Wasserachse Pulheimer Bach - Erlebnis- und Lehrpfad" eingebunden. Die Pumpe ist ebenfalls restauriert. Über die intakte Brunnenanlage wird es möglich sein auch wieder Grundwasser zu heben.

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Geyen: Auf 20 m Tiefe Braunkohle gefunden

Florian Hüttenmeister und seine Jungs von der Freiwilligen Feuerwehr, Löschzug Geyen, kommen gut voran. Der Brunnen soll zum nächsten Feuerwehrfest wieder Wasser geben. Bei 20 m Tiefe ist man auf Braunkohle gestoßen.

Dr. Zeese und Horst Engel sind zuversichtlich, dass nach Abschluss der Restaurierungsarbeiten eine interessante Erzählstation entstanden ist.



Köln-Auweiler: Pohlhof mit interessanter Pumpe

Früher gehörte Auweiler zur Gemeinde Sinnersdorf. Die Wasserpumpe im Hofeingang der beliebten Gaststätte „Pohlhof“ ist Zeuge einer frühen Wasserversorgung aus dem eigenen Hofbrunnen, der heute noch funktioniert.



Geyen: Pumpenfundament und Brunnen freigelegt

Männer der Freiwillige Feuerwehr Löschzug Geyen haben ihre Restaurierungsarbeiten rund um das kleine Feuerwehrhäuschen in Geyen im Mai 2009 mit einem schönen Erfolg fortsetzen können: Unter einer dicken Asphaltschicht konnte der gut erhaltene Pumpenfuß, die historische Brunnenabdeckung und der 16 m tiefe und gemauerte alte Brunnen freigelegt werden. Zusammen mit dem Brunnen neben dem Pfarrheim, der Pumpe Sintherner/Brauweiler Str. Nummer 31 und Pumpen in anderen Ortsteilen von Pulheim entsteht hier so eine interessante Erzählstation im Rahmen des Erlebnispfades Wasserachse Pulheimer Bach.

Die Pumpe erinnert daran, dass Geyen erst im Jahr 1923 an das Wasserleitungsnetz des Kreiswasserwerkes Bergheim angeschlossen wurde. Die Initiative ging von vier Bauern aus Manstedten aus.







Manstedten/Domhof: Historische Pumpe

Der Lange Graben, ein Nebengewässer des Pulheimer Bachs, welches bei Regen häufig viel Wasser führt, nimmt seinen Anfang auf der Geländehöhe in Manstedten, gegenüber der Kapelle an der Büsdorfer Straße. Der historische Domhof liegt daneben.

Im Vorgarten des Domhofs, hinter der hohen Hecke, links vom Hauptportal, steht diese beeindruckende Pumpe.

Es wird erzählt, dass sie einst sehr Leistungsfähig war. Leider befindet sie sich in einem sehr maroden Zustand und wartet wohl auf bessere Zeiten.



Die Pumpe im Vorgarten vom Domhof in Manstedten ist denkmalgeschützt (Baudenkmal) und ist im Denkmalverzeichnis des Vereins für Geschichte (VfG) aufgeführt: http://www.vfg-pulheim.de/denkmal/index.php?id=41.

Die Geschichte der Pumpe wird von Josef Wißkirchen (dem stellv. Vorsitzenden des Vereins) wie folgt beschrieben:

Die ungewöhnlich große und leistungsfähige Wasserpumpe, die vermutlich Anfang des 20. Jahrhunderts installiert wurde, steht im Vorgarten des Domhofes in Manstedten, für den flüchtigen Passanten hinter einer Hecke verborgen. Bis 1923 war Manstedten ohne Wasserleitung, und der ernorm hohe Bedarf gerade auf den großen Bauernhöfen an Wasser für Vieh mußte mit Hilfe von Pumpen gedeckt werden. Der Inhaber des Domhofes half sich mit einer „modernen“ Pumpe, die die üblichen Wasserpumpen, die seit Ende des 19. Jahrhunderts in den Orten die alten Ziehbrunnen zunehmend verdrängten, bei weitem in den Schatten stellte.
Für die Inhaber der vier großen Höfe in Manstedten war es schwer erträglich, daß das benachbarte Kreiswasserwerk Bergheim bereits seit 1905 und das Wasserwerk in Stommeln seit 1908 in Betrieb war, sie selbst aber – als Bürger der Gemeinde Geyen – vom zivilisatorischen Fortschritt ausgeschlossen waren. Im Februar 1922 wandten sie sich an die Gemeinde Geyen mit dem Antrag, die „Wassernot“ in Manstedten zu beheben und den Ort an das Wasserleitungsnetz der Kreiswasserwerke Bergheim anzuschließen. Da die Gemeinde sich dazu finanziell nicht imstande sah, veranlaßten sie Anfang 1923 auf eigene Rechnung den Bau einer Wasserleitung in Manstedten mit Anschluß an das Bergheimer Leitungsnetz. Im Mai 1923 beschloß der Geyener Gemeinderat dann, den bis Manstedten verlegten Hauptrohrstrang bis Geyen weiterzuführen. Über Manstedten kam auf diese Weise auch Geyen – endlich – zu einer Wasserleitung.

JW (Josef Wißkirchen)


Geyen: Öffentliche Wasserpumpen

In Geyen weisen zwei öffentliche Wasserpumpen auf die Verbindung zum Grundwasser hin. Insofern sind sie für den „Erlebnispfad Wasserachse Pulheimer Bach“ interessant:


Die grüne Pumpe, schon unter Denkmalschutz stehend, ziert den Straßenrand der Ortsdurchfahrt.
Blatt aus der Denkmalakte



Die rote Pumpe, noch in einem desolaten Zustand wohl auf ihre Restaurierung wartend, dämmert noch neben dem kleinen Feuerwehrhäuschen, gegenüber der Kirche.

Übrigens, auch das Feuerwehrhäuschen könnte sicher denkmalpflegerisch wieder hergestellt werden.



Noch ein Pumpenstandort in Geyen:
Am Pfarrhaus steht noch das alte Fundament


Unterhaltungsverband Pulheimer Bach
In der Bachaue
50259 Pulheim
Tel.: (02238) 50794
Fax.: (02238) 808345
Sprechzeiten:
montags von 10 - 12 Uhr
Grabenmeisterei:
In der Bachaue
(zwischen Geyen und Pulheim)
50259 Pulheim
Tel.: (02238) 50794
Fax.: (02238) 808345